Trotz Einigung zwischen Gladbach und 23-Jährigem

Baumann gibt bei Vestergaard nicht auf - und geht von Verbleib aus

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Jannik Vestergaard (l.) - bleibt er in Bremen?

Bremen - Jannik Vestergaard möchte Werder Bremen gerne in diesem Sommer Richtung Mönchengladbach verlassen. Der Innenverteidiger ist sich mit der Borussia bereits einig. Noch haben die Bremer den Kampf um ihren Abwehrchef, der einen Vertrag bis 2018 an der Weser hat, aber nicht aufgegeben.

„Ich gehe aktuell davon aus, dass Jannik auch im nächsten Jahr Spieler von Werder sein wird“, sagte Werders neuer Sportchef Frank Baumann am Freitag bei seiner offiziellen Vorstellung. Die Situation sei klar, so der 40-Jährige: Vestergaard habe seinen Wechselwunsch geäußert, Vestergaard habe aber auch einen laufenden Vertrag in Bremen. Und eine Einigung über einen Wechsel zwischen Bremen und Gladbach gibt es laut Baumann eben noch nicht.

Werders Sportchef will den dänischen Nationalspieler unbedingt beim SVW halten: "Jannik ist in der Mannschaft ein ganz wichtiger Baustein – sportlich und charakterlich. Ich werde um ihn kämpfen, ich bin aber nicht sicher, ob ich ihn überzeugen kann", so Baumann, der in den kommenden Tagen weitere Gespräche mit dem 23-Jährigen führen will. Letztlich muss Baumann Vestergaard aber nicht zwingend überzeugen, denn die Entscheidungshoheit über einen Wechsel liegt allein bei Werder. Wollen die Bremer ihren Abwehrchef noch nicht ziehen lassen, können sie auf die Einhaltung des Vertrages pochen.

Das weiß auch Gladbachs Manager Max Eberl: "Mit Jannik Vestergaard haben wir eine Einigung erzielt, aber er hat noch zwei Jahre Vertrag bei Werder Bremen. Das respektieren wir und darüber muss erst einmal in den nächsten Tagen gesprochen werden", wird der 42-Jährige auf der Vereinshomepage der Borussen zitiert. Nichtsdestotrotz hoffe er auf eine baldige Einigung, so Eberl weiter.

Djilobodji weg - Grillitsch und Ujah sollen bleiben

Falls sich Bremen und Gladbach auf einen Wechsel verständigen sollten, steht eine Ablösesumme von zehn Millionen Euro im Raum. Werder würde dann allerdings vor dem Problem stehen, dass die beiden Stamm-Innenverteidiger der Grün-Weißen ersetzt werden müssten. Denn auch der im Winter ausgeliehene Papy Djilobodj ist in der kommenden Saison nicht mehr verfügbar, der Senegalese kehrt zum FC Chelsea zurück.

Florian Grillitsch und Anthony Ujah sollen indes an der Weser gehalten werden. "Es gibt keine Bestrebungen Ujah abzugeben. Er hat seine Rolle hier super angenommen, er ist wichtig für die Mannschaft", so Baumann. Mit Grillitsch habe man bereits erste Gespräche über eine Vertragsverlängerung geführt - eine zeitnahe Einigung sei aber nicht zu erwarten.

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mib

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