Erst Vestergaard, dann Junuzovic

Baumann klappert die Werder-Stars ab

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Zlatko Junuzovic (Archivbild)

Wien - Frank Baumann füttert in diesen Tagen sein „Miles & More-Konto“. Am Wochenende war der Werder-Geschäftsführer in Kopenhagen, um sich mit Jannik Vestergaard zu treffen. Wien ist die nächste Station – das angekündigte Gespräch mit Zlatko Junuzovic steht auf dem Programm.

In beiden Fällen, so schildert es Baumann, sei es nicht das Ziel, irgendwen zu irgendwas zu überreden. Vielmehr will Baumann Input haben, was aus Sicht der Führungsspieler zuletzt sportlich schiefgelaufen war bei Werder. Es sind folglich wohl keine Fünf-Minuten-Termine mit den Profis, die so wichtig sind für Werder, die aber nicht mehr uneingeschränkt glücklich sind mit Werder. Junuzovic hatte das zuletzt vorsichtig, aber klar vernehmbar angedeutet. Und Vestergaard steht längst vor dem Absprung zu Borussia Mönchengladbach.

Baumann lässt durchblicken, dass sich daran auch nach dem Vier-Augen-Gespräch, in dem er natürlich auch für seine Sache geworben hat, nichts geändert hat: „Janniks Wechselwunsch ist hinterlegt, und ich hatte nicht die Hoffnung, ihn in einem Gespräch umzustimmen. Aber es ist eine Frage des Respekts, noch einmal den persönlichen Kontakt zu suchen.“ Die Richtung ist und bleibt klar.

Baumann: „Es ist die Frage: Einigt man sich mit Gladbach oder nicht.“ Wenn nicht, dann müsste der Verteidiger noch eine Saison bei Werder bleiben. Lukrativ verkaufen kann Baumann ihm wegen des bis 2018 datierten Vertrages auch im nächsten Jahr noch. Aktuell verlangen die Bremer angeblich zehn Millionen Euro Ablöse.
csa

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