Werder testet heute beim SV Wilhelmshaven

Bartels wieder als Aushilfs-Angreifer?

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Werder-Profi Fin Bartels

Bremen - Bis der neue Stürmer da ist, muss Werder vorne improvisieren – auch heute Abend (18.30 Uhr) im vorletzten Testspiel der Vorbereitung beim Landesligisten SV Wilhelmshaven. Im ersten Spiel ohne Franco Di Santo ist es den Bremern gegen den FC Sevilla (3:1) ziemlich gut gelungen, den Torjäger zu ersetzen.

„Die Mannschaft hat auf dem Platz eine sehr, sehr gute Antwort gegeben“, findet Anthony Ujah. Der nigerianische Stürmer bedauert Di Santos Abgang zwar (siehe Bericht unten), er gibt sich aber auch sehr angriffslustig – und behauptet, dass Werder nun „nicht schlechter“ geworden ist: „Ein Spieler weniger, das kann uns nicht zurückwerfen. Man hat gesehen, dass wir als Team zusammenstehen. Der Kader ist stark und gut genug.“

Gegen eine Verstärkung hat der 24-Jährige, der momentan die Nummer eins im Bremer Angriff ist, aber freilich auch nichts einzuwenden: „Wenn einer kommt, der uns direkt helfen kann, ist das gut.“ Noch ist es allerdings nicht soweit. Deshalb wird Ujah – wenn Werder-Trainer Viktor Skripnik wieder zwei Spitzen aufbietet – heute kein neues, sondern ein bekanntes Gesicht an seiner Seite haben. Gegen Sevilla war es Fin Bartels. „Das hat gut geklappt. Fin ist stark am Ball und immer unterwegs, kann dem Gegner viele Probleme bereiten“, meint Ujah. Auch Bartels, der seinem Sturmpartner mustergültig das 2:0 gegen Sevilla aufgelegt hatte, fand den gemeinsamen Auftritt ordentlich: „Ohne Franco müssen wir jetzt lernen, ein bisschen anders zu spielen. Das sah ganz gut aus.“

Weitere Aushilfskandidaten für den Angriff sind neben dem 28-Jährigen noch Izet Hajrovic und Levin Öztunali. Der gelernte Stürmer Melvyn Lorenzen ist noch nicht wieder fit und deshalb aktuell keine Alternative.

mr

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