Kohfeldts Trainerteam macht so weiter

Auch Borowski und Co. dürfen bleiben

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Thomas Horsch (l.) und Tim Borowski bleiben bei Werder Bremen Assistenten von Trainer Florian Kohfeldt.

Bremen - Seit Montag ist es offiziell: Florian Kohfeldt bleibt 2018 Chefcoach des SV Werder Bremen. Was der Club noch nicht mitteilte: Auch das Trainerteam wird sich nicht ändern.

Der 35-jährige Kohfeldt arbeitet nach Informationen der DeichStube weiter mit seinen beiden Co-Trainern Tim Borowski und Thomas Horsch sowie Torwarttrainer Christian Vander zusammen. Mit Horsch ist Kohfeldt schon länger verbunden. Er holte den 50-Jährigen im Herbst 2016 als Co-Trainer zur U23. Horsch hatte zuvor als DFB-Stützpunktkoordinator in Bremen gearbeitet.

Auch Vander, Stoxreiter und Dörrfuß bleiben

Borowski kam erst zu Kohfeldts Team, als dieser Ende Oktober Alexander Nouri bei den Profis ersetzte. Kurios daran: Erst wenige Wochen zuvor war Double-Gewinner Borowski zum SV Werder zurückgekehrt – als Co- Trainer der U17. Nun ist der Ex-Profi zurück auf der ganz großen Bühne, der 37-Jährige hält sich aber sehr im Hintergrund.

Vander ist schon seit 2005 bei Werder, erst als Keeper, dann ab 2013 als Torwarttrainer im Nachwuchsbereich. 2014 nahm ihn Viktor Skripnik mit zu den Profis. Dort durfte der 37-Jährige auch bleiben, nachdem Skripnik gehen musste. So ist es auch jetzt beim nächsten Wechsel auf dem Posten des Cheftrainers.

Athletikcoach Günter Stoxreiter darf ebenfalls bleiben. Der 37-Jährige ist seit 2016 bei Werder. Als Leiter Athletik und Performance rückt Axel Dörrfuß (46) wieder enger ans Trainerteam. Nouri hatte nicht mit Dörrfuß zusammengearbeitet und sich selbst um die Aufsicht des Fitnessbereichs gekümmert.

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Tim Borowski: Seine Karriere in Bildern

Tim Borowski
Tim Borowski (l.) kam als 16-Jähriger zum SV Werder Bremen. 1999 gewann er die einzige Deutsche A-Jugend-Meisterschaft der Vereinsgeschichte. © imago
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Bei den Profis wurde der Blondschopf zur Saison 2000/2001 als Neuzugang von Trainer Thomas Schaaf vorgestellt. Wie jeder junge Spieler musste sich Borowski Stück für Stück in die erste Mannschaft vorkämpfen. © nordphoto
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Seinen Durchbruch schaffte der gebürtige Neubrandenburger in der legendären Double-Saison 2003/2004. © nordphoto
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Bei der Meisterfeier war der 24-Jährige mittendrin statt nur dabei. © nordphoto
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Am Ende der Saison stand nicht nur die Meisterschaft, sondern auch der Sieg im DFB-Pokal. Im Finale lieferte Borowski sein bis dahin bestes Spiel im Werder-Trikot. © nordphoto
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Der Mittelfeldspieler traf beim 3:2 gegen Alemannia Aachen im Berliner Olympiastadion doppelt. © nordphoto
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Borowskis gute Leistungen bei Werder entgingen auch nicht den Bundestrainern. 2002 gab er sein Länderspiel-Debüt, 2006 war bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land dabei. © nordphoto
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Borowski spielte in sechs der sieben deutschen WM-Spiele, traf im Elfmeter-Krimi gegen Argentinien im Viertelfinale. Am Ende stand für Deutschland der dritte Platz. © nordphoto
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Auch 2008 wurde er von Bundestrainer Joachim Löw für die Europameisterschaft nominiert. Er kam in zwei Spielen zum Einsatz und wurde am Ende Vize-Europameister. © nordphoto
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Bei Werder erlebte der Nationalspieler die Glanz-Jahre Mitte/Ende der 2000er, spielte regelmäßig Champions League (hier gegen Ronaldinho vom FC Barcelona). © nordphoto
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Das rief Interessenten auf den Plan, Werder konnte Borowski nicht mehr halten. Er ging ausgerechnet zum großen Rivalen der damaligen Zeit... © nordphoto
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... dem FC Bayern München. Die Saison 2008/2009 verlief bei Borowski aber nicht gerade nach Wunsch. Er konnte nicht überzeugen... © imago
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... und kehrte nach nur einem Jahr zum SV Werder zurück. Nach drei weiteren Saisons in Grün-Weiß und insgesamt 236 Bundesliga-Spielen (32 Tore) beendete Borowski 2012 seine aktive Karriere. © nordphoto
Tim Borowski
Danach blieb er Werder treu, absolvierte erst eine Management-Ausbildung im Verein und wurde im Sommer 2015 Sportlicher Leiter der U23. In der Position blieb er aber nur wenige Monate. © nordphoto
Tim Borowski
Etwa zwei Jahre nach seinem Abschied war Tim Borowski wieder bei seinem Club: Der 37-Jährige wurde Co-Trainer von Sven Hübscher in der Werder-U17. © Gumz
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Nach der Entlassung von Werder-Cheftrainer Alexander Nouri Ende Oktober 2017 rückte U23-Coach Florian Kohfeldt als Interimstrainer auf. Borowski wurde sein Co-Trainer. © Gumz

Quelle: DeichStube

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