„Jetzt müssen wir zupacken und da sein“

Kohfeldts Ansage für die Mentalitäts-Monster

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Florian Kohfeldt fand nach dem Spiel gegen Bayern München deutliche Worte.

München - Die Partie war längst vorbei, doch für Werder-Coach Florian Kohfeldt ging das Spiel irgendwie noch weiter.

Im Gespräch mit den Journalisten stand der 35-Jährige in den Katakomben der Allianz-Arena durchaus noch unter Strom, suchte einen Weg, um diese ärgerliche 2:4-Niederlage beim Rekordmeister FC Bayern öffentlich sinnvoll einzuordnen.

Bloß nicht zu positiv reden, aber eben auch nicht zu negativ. Kohfeldt fand deutliche Worte: „Diese Mentalität, immer und überall gewinnen zu wollen, und dieses Nicht-zufrieden-Sein müssen wir mitnehmen. Jetzt müssen wir punkten! Jetzt müssen wir zupacken und da sein!“

Werder schreckt vor Bayern nicht zurück

Für Werder geht der Abstiegskampf nun so richtig los. Vier Punkte beträgt der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz. Die Bremer fühlen sich für die Aufholjagd gewappnet. „Wir hatten die Möglichkeit, in München zu punkten. Diese Mentalität hat sich langsam auf die ganze Mannschaft ausgewirkt“, freute sich Kohfeldt.

In der Vergangenheit sei oft im Vorfeld der Spiele bei den Bayern angekündigt worden, mutig auftreten zu wollen. „Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass uns das gelungen ist“, hob Kohfeldt hervor. Er hat aus Spielern, die Angst vor dem Verlieren hatten, kleine Mentalitäts-Monster gemacht, die auch vor den großen Bayern nicht zurückschrecken.

Vier Gegentore tun Kohfeldt weh

Einziges Problem: Dafür gab es in München keine Punkte. Und nur die zählen im Abstiegskampf. Deswegen wollte Kohfeldt auch „keine Sekunde zufrieden sein“. Vier Gegentore täten eben schon sehr weh. „Da müssen wir konsequenter sein“, meinte Kohfeldt: „Natürlich werden wir darüber sprechen.“

Aber an der grundsätzlichen Haltung wird sich nichts ändern, betonte der Chefcoach: „Mir war und ist ganz wichtig, dass wir für eine gewisse Haltung stehen, denn ich bin mir sicher, dass die auf Dauer für Erfolg steht. Wenn ich das von den Spielern fordere, muss ich das als Trainer vorleben.“

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Quelle: DeichStube

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