Werder-Bremen

Alles neu für Magdeburg

Bremen - Die Dritte Liga stellt nicht nur Werder vor eine neue Herausforderung – auch die Polizei. „Für viele Mannschaften ist das wie die Bundesliga“, sagt Einsatzleiter Kai Ditzel mit Blick auf die zahlreichen Ostclubs. Die bringen viele Fans mit – und nicht alle von denen kommen, um nur Fußball zu gucken.

Am Freitag werden 1000 Magdeburger auf Platz 11 am Weserstadion erwartet (Anstoß 19 Uhr), darunter 200 bis 300 „Problemfans“, wie Ditzel sie nennt.

Erstmals zieht die Polizei ein neues Konzept durch, trennt rigoros Heim- und Gäste-Fans. Die Rampe Ost ist vom Osterdeich nur für Magdeburger vorgesehen, auch der Weg vom Parkplatz zum Stadion ist für alle anderen Besucher, aber auch Spaziergänger und Radfahrer tabu. Die dürfen sich nur über die Rampe West (also am Weserstadion) Richtung Platz 11 oder Weser bewegen. Ditzel bittet um Verständnis, es gehe um die Sicherheit. „Wir wollen verhindern, dass sich die Falschen sehen“, sagt der Polizist.

Da passt es ganz gut, dass die Werder-Profis am Abend in Berlin spielen – und ein Großteil der Bremer Fans gar nicht in der Stadt ist. Trotzdem schafft es die Bremer Polizei aus personellen Gründen nicht, das Drittliga-Spiel allein zu betreuen. Es wurde Hilfe aus anderen Bundesländern angefordert.

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