Ex Werder-Trainer

Nouri auf Jobsuche: „Ich kann Bundesliga“

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Alexander Nouri ist nach einem kurzen Stelldichein beim FC Ingolstadt momentan ohne Verein.

Trotz seines gleichermaßen kurzen wie erfolglosen Engagements beim FC Ingolstadt glaubt Alexander Nouri weiter an eine Zukunft als Trainer eines Bundesliga-Teams.

„Ich weiß, dass ich jederzeit einen Bundesliga- oder Zweitliga-Verein trainieren kann, weil ich es schon gezeigt habe“, sagt der ehemalige Coach des SV Werder in einem Beitrag des „Tagesspiegel“. 

64 Tage Coach in Ingolstadt

Thema des Berichts ist die Kurzlebigkeit des Trainergeschäfts und davon kann Nouri in der Tat einiges erzählen. Nur 64 Tage hielt er sich im vergangenen Jahr auf dem Trainerstuhl des Zweitligisten Ingolstadt, ehe er am 26. November entlassen wurde – nach acht Spielen ohne Sieg und als Tabellenletzter. „Gefühlt hatte ich gerade erst angefangen - und dann war es schon vorbei“, erinnert sich Nouri, der sich bei Werder etwas mehr als ein Jahr versuchen durfte. 

Nach anfänglichem Erfolg folgte nach 40 Spielen die Trennung. „Jeder wird sagen, das gehört zum Geschäft dazu“, meint Nouri und sagt ganz im Sinne des Themas: „Natürlich wird das Geschäft immer schnelllebiger.“ Aktuell wird ein Trainer in der Bundesliga nach 1,2 Jahren wieder entlassen. Nouri blieb bei Werder unter diesem Durchschnitt. Bei Ingolstadt sowieso.

Von September 2016 bis Oktober 2017 coachte Nouri die Profi-Mannschaft des SV Werder.

Wie es nun für ihn weitergeht? Eine konkrete Antwort gibt es nicht, nur eine konkrete Absicht. Fußball ist sein Job, und dabei soll es auch bleiben: „Diese Emotionalität wirst du in keinem Bürojob bekommen. Ein Cafe aufmachen, das könnte ich nicht.“

Quelle: DeichStube

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