Nächster Abwehrspieler auf dem Sprung?

Galvez: "Entscheidung liegt bei Granada"

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Alejandro Galvez (Archivbild)

Bremen - Was macht Alejandro Galvez? Bleibt der Innenverteidiger bei Werder - oder wechselt der Spanier doch noch in diesem Sommer zum FC Granada? In einem Interview mit der spanischen Zeitung "Granada Hoy" liebäugelt der 27-Jährige einmal mehr mit einer Rückkehr in seine Heimat.

Bereits vor einigen Wochen hatte Galvez mit der spanischen Zeitung "Ideal" über einen möglichen Wechsel zum FC Granada gesprochen, in der "Granada Hoy" legt der Abwehrspieler nun nach: "Es hängt weder von mir noch von Werder ab, die Entscheidung liegt bei Granada", wird der 27-Jährige zitiert. "Granada weiß, dass sie eine Ausstiegsklausel in Höhe von sieben Millionen Euro zahlen müssen – sich die Ablöse aber in meinem letzten Jahr praktisch halbiert", so Galvez, der bei einer möglicherweise "wohlwollenden" Einigung beider Clubs sogar über eine noch geringere Ablöse spekuliert.

Galvez will unbedingt einmal für Granada in der Primera Division spielen, das ist kein Geheimnis. Schließlich ist er dort geboren, doch gekickt hat er immer für andere Clubs. Mit Paco Jemez hat nun ein Trainer den Club übernommen, den der Innenverteidiger aus gemeinsamen Zeiten bei Rayo Vallecano kennt - und sehr schätzt. "Er beweist jedes Spiel, dass er ein erstklassiger Coach ist", so Galvez, für den es ein "Doppelplus" wäre, in Granada unter dem 46-Jährigen zu spielen.

Werder-Abgänge zur Saison 2016/2017

Noch hat der Innenverteidiger allerdings in Bremen Vertrag (bis 2017), ein erstes Angebot für eine Verlängerung des Kontrakts hat er bereits abgelehnt, wie Werders Sportchef Frank Baumann unlängst bestätigt hatte. Wollen die Bremer also noch Kasse machen mit dem Abwehrspieler, müssen sie ihn in diesem Sommer ziehen lassen. Nach dem Verlust der Stamm-Innenverteidigung (Papi Djilobodji zurück zum FC Chelsea, Jannik Vestergaard zu Borussia Mönchengladbach) können sich die Grün-Weißen einen weiteren Abgang in der Abwehr aber eigentlich nicht erlauben.

Zumal die Suche nach Nachfolgern für Vestergaard und Djilobodji bisher erfolglos verlaufen ist. Solange Werder in diesem Punkt nicht weiter ist, dürften die Bremer dem FC Granada in Sachen Ablösesumme nicht groß entgegenkommen und Galvez wohl nicht unter der Ausstiegsklausel ziehen lassen.
mib

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