Arne Flügge erinnert sich

Ailton als Sultan von Belek

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Ailton in türkischer Landestracht

Bremen - An diesem Sonnabend gibt Ailton sein großes Abschiedsspiel im Weserstadion. Danach will der Brasilianer seine Fußballschuhe endgültig an den Nagel hängen. Sportredakteur Arne Flügge erinnert sich an eine besondere Begegnung mit dem Kugelblitz. 

Ailton mit seinem Bild im Weserstadion

Es war im Januar vor elf oder zwölf Jahren. Jedenfalls war es eines von den vielen Trainingslagern des SV Werder im türkischen Belek, die ich als Journalist für die Kreiszeitung begleitet habe. Ich hatte damals einen exclusiven Interview-Termin mit Ailton. Und natürlich wollte ich auch ein entsprechend exclusives Foto dazustellen. Also habe ich mir überlegt, Toni in eine türkische Landestracht zu stecken. Er willigte sofort ein, auch die Werder-Pressestelle gab ihr Okay. Also besorgte ich mir in meinem Hotel die entsprechende Kleidung. Die Hotelangestellten waren übrigens glühende Ailton-Fans. Und so schleppten sie dann auch noch ein lebensgroßes Holzpferd, täuschend ähnlich einem echten, mit an den Strand. Toni, der Pferdenarr, konnte sich vor Lachen kaum noch halten. Er wollte sofort aufsteigen, doch ein Vertreter der Pressestelle war dagegen. Im Sand sei die Holzatrappe zu wackelig, die Verletzungsgefahr zu groß. Seis drum, Toni schlüpfte in die Landestracht und posierte wie ein Sultan am Strand. Und das Interview? Das haben wir noch am Strand geführt. Ich in kurzer Hose und Schlappen, Toni immer noch fein kostümiert. Er hätte die Sachen am liebsten behalten. Arne Flügge

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