Gelingt Bremen der direkte Konter?

HSV erhöht den Druck auf Werder

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Scheint fit zu sein für das Duell gegen Frankfurt: Aaron Hunt

Bremen - Von Malte Rehnert. Zwischendurch sah es Sonnabend Nachmittag richtig übel aus für Werder. Als sich die Bremer gerade auf den Weg nach Frankfurt machten, wo morgen (15.30 Uhr / Liveticker auf Kreiszeitung.de) das Auswärtsspiel bei der Eintracht ansteht, steuerten fast alle Konkurrenten im Abstiegskampf auf Erfolgskurs.

Werder (bisher 13.) war plötzlich nur noch 15. – mit einem mickrigen Zählerchen Vorsprung auf den Relegationsplatz und nur noch zwei auf einen direkten Abstiegsrang. Als die Bundesliga-Partien abgepfiffen wurden, war es dann etwas freundlicher. Freiburg verlor noch (2:4 gegen Augsburg), Stuttgart auch (1:2 gegen Hertha dank des Ex-Bremers Sandro Wagner). Weil aber Nordrivale Hamburger SV seine Auferstehung feierte (3:0 gegen Dortmund) und Nürnberg gegen Braunschweig gewann (2:1), ist es trotzdem richtig eng im Tabellenkeller. Werder hat als 14. nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den 16. (HSV) und drei auf den 17. (Freiburg) – der Druck ist noch mal gestiegen.

Die Bilder vom Abschlusstraining

Abschlusstraining vor dem Frankfurt-Spiel

Personell ist Werder zumindest quantitativ gewappnet für die Aufgabe gegen den punktgleichen Gegner im Abstiegskampf. Beim Abschlusstraining, das nur in den ersten 20 Minuten öffentlich war, tummelten sich gestern Nachmittag 22 Profis – darunter auch Aaron Hunt, mit Handschuhen und Mütze. Der 27-jährige Vizekapitän und Mittelfeld-Motor wird heute nach Knieproblemen und Infekt wohl sein Comeback geben. „Es geht mir ganz gut“, sagte er auf dem Weg zum Platz, schickte aber eine kleine Einschränkung hinterher: „Mal sehen, wie es danach aussieht.“ Da war Hunt dann nicht mehr zu sprechen.

Er dürfte aber im Flieger gesessen haben, der um 17 Uhr von Bremen in Richtung Frankfurt abhob. Gleiches gilt für Kapitän Clemens Fritz und Linksverteidiger Santiago Garcia, die ihre Blessuren überwunden haben und längst wieder voll im Training sind.

Weil am Sonnabend (bis auf Levent Aycicek, der wohl am Sonntag mit der U 23 gegen Oldenburg spielt) kein Profi fehlte, musste Trainer Robin Dutt harte Entscheidungen treffen und vier Spieler aus seinem 18er Aufgebot streichen. Wen es in solchen Momenten erwischt, verrät der Coach generell nicht. Die größten Wackelkandidaten waren Mehmet Ekici, Lukas Schmitz, Özkan Yildirim, Assani Lukimya und Theodor Gebre Selassie.

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