Zweitklassigkeit rückt näher

Kommentar: Zahlen des Schreckens - so bleibt Werder Bremen in der Summe der Abstieg

Autsch. Die nächste Niederlage für den SV Werder Bremen. Chef-Coach Florian Kohfeldt weiß: Der Abstieg rückt näher.  
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Autsch! Die nächste Niederlage für den SV Werder Bremen. Chef-Coach Florian Kohfeldt weiß: Der Abstieg rückt näher.  

Ein Kommentar von Carsten Sander. Drei, sechs, vier und null – das sind nur ein paar der Zahlen, die aktuell die düstere Welt von Werder Bremen bestimmen.

Es geht um drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, um das um sechs Treffer schlechtere Torverhältnis gegenüber der dort platzierten Düsseldorfer Fortuna, um nur noch vier Partien bis zum Saisonende und vor allem um dies: Null Ahnung wie es jetzt noch besser werden kann.

Werder Bremen hat sich in 30 Bundesliga-Spielen in eine Lage manövriert, die rein rechnerisch natürlich nicht aussichtslos ist, die dennoch allen Grund zum Pessimismus liefert. Denn nach dem kurzen Zwischenhoch mit sieben Punkten aus drei Spielen hat sich durch die Niederlagen gegen Eintracht Frankfurt am Mittwoch (0:3) und gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag (0:1) gezeigt, dass der Aufschwung nicht nachhaltig war. Und dass die Mannschaft Erfolgserlebnisse nicht wirklich transportieren und für bessere, stabilere Leistungen nutzen kann. Sie ist – sagen wir es unverblümt – zu schwach dafür. 

Werder Bremen: Speziell geht offensiv nichts

Speziell offensiv geht nichts bei Werder Bremen. Dazu weitere Zahlen: Drei Treffer in sechs Partien seit dem Re-Start der Fußball-Bundesliga sind indiskutabel, mit 30 Treffern in 30 Spielen stellt Werder Bremen ohnehin den schlechtesten Angriff der Liga. Zudem mit 63 Gegentoren auch die anfälligste Abwehr. Und nicht zu vergessen: die Heimbilanz. Seit 13 Partien wartet Werder zu Hause auf einen Sieg, hat elf der 15 Auftritte im Weserstadion verloren. Dass sich diese Zahlen des Schreckens am Ende zu einem Abstieg summieren, erscheint längst als unausweichliche Konsequenz.

Was jetzt noch Hoffnung macht? Zugegeben, nicht mehr viel. Vielleicht, dass Fortuna Düsseldorf das etwas schwerere Restprogramm hat. Aber Werder Bremen ist um die Aufgabe gegen Bayern München an Spieltag 32 auch nicht zu beneiden. Nach Lage der Dinge werden die Münchner in diesem Spiel ihr Meisterstück machen können.

Werder Bremen: Niklas Füllkrug als Hoffnung

Bleibt noch die bevorstehende Rückkehr von Niclas Füllkrug, die die in Ungefährlichkeit versunkene Bremer Mannschaft wachküssen könnte. Vielleicht wird es seine Mentalität und Torgefahr sein, die Werder Bremen noch auf den Relegationsrang hievt. Von mehr zu träumen, verbietet sich mittlerweile.

Quelle: DeichStube

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