Gleich zwei Notfallhelfer für Werder

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aaron Hunt und Marko Arnautovic sind zurück im Mannschaftstraining.

BREMEN. Angesichts der riesigen Personalnot kann Werder derzeit jeden Mann gebrauchen. Da trifft es sich gut, dass ein Duo wieder da ist: Aaron Hunt liegt voll im Plan, Marko Arnautovic auch.

Beide kehrten gestern Vormittag nach ihren langen Verletzungspausen ins Mannschaftstraining zurück, beide könnten im Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Bayern erstmals seit Wochen beziehungsweise Monaten im Bremer Kader stehen – und beide sind heiß darauf.

Die Bilder vom Training

Arnautovic und Hunt trainieren wieder

„Ich will versuchen zu helfen, damit uns das Unmögliche gelingt und wir noch auf Platz sieben rutschen. Denn das erwarten wir von uns. Wenn ich jetzt die ganze Woche trainiere und der Trainer mich dann fragt, ob ich spielen kann, sage ich natürlich ja. Ich will die letzten drei Spiele noch mitmachen“, betonte Hunt, der wegen eines Sehneneinrisses im Leistenbereich dreieinhalb Monate außer Gefecht gesetzt war.

Am Freitag hatte er angekündigt, nach der Rückkehr der Mannschaft aus Stuttgart wieder mitmischen zu wollen. Am Samstag und Sonntag stand er dann tatsächlich auf dem Platz, aber nur mit den Reservisten. Gestern dann folgte die richtige Rückkehr. „Ich habe mich sehr darauf gefreut – und es war ein schönes Gefühl“, meinte der 25-Jährige und ergänzte: „Wichtig ist, dass ich keine Probleme mehr habe. Und ich war mir sicher, dass es gutgehen wird.“ Denn in den vergangenen Wochen habe er individuell extrem hart gearbeitet. „Es war ein bisschen wie Norderney“, schmunzelte Hunt mit Blick auf das stets schweißtreibende Sommertrainingslager auf der Nordseeinsel: „Sehr viel Laufen, Springen, Sprinten, Schießen. Aber das hat mir geholfen, meine Fitness ist in Ordnung.“

Mit einem Comeback am Wochenende würde sich für den Mittelfeldmann ein Kreis schließen. „Es würde passen“, meinte Hunt. Sein bis dato letztes Bundesliga-Spiel hatte er am 3. Dezember 2011 beim FC Bayern (1:4) gemacht – aber nicht bis zum Ende. Wegen eines Fouls an Toni Kroos sah er Rot, war erst gesperrt und dann seit Jahresbeginn verletzt.

So lange ist Arnautovic zwar nicht ausgefallen, aber der Stürmer fehlt immerhin seit dem 7. März. Beim Herumtollen im Garten mit Schäferhund „Santos“ hatte er sich einen Innenbandriss im rechten Knie zugezogen. Sechs Wochen Pause waren veranschlagt, die sind jetzt rum – und der Österreicher, der gestern ohne Einschränkungen und mit frisch rasiertem „Irokesen“ trainierte, fühlt sich bereit: „Alles gut. Ich hatte überhaupt keine Probleme mehr und hoffe, dass ich am Samstag dabei bin.“

Trainer Thomas Schaaf mag sich allerdings noch nicht festlegen, ob er Ar-nautovic und Hunt bereits zurückholt. Der Coach ist extrem vorsichtig, weil es in dieser Saison schon einige Rückschläge bei Rückkehrern gegeben hat. Schaaf: „Ich bin eben Realist und reagiere auf das, was ich Tag für Tag erlebe. Die Beiden haben gerade mal eine Einheit absolviert. Es ist mir momentan zu spekulativ – und für eine definitive Entscheidung noch viel zu früh.“ n mr/csa

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