Werder Bremen in der 2. Fußball-Bundesliga

Werder Bremen und die 2. Liga im News-Ticker: Hannover 96 trennt sich von Trainer Zimmermann

Jan Zimmermann ist bei Hannover 96, einem Zweitliga-Konkurrenten des SV Werder Bremen, als Trainer entlassen worden.
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Jan Zimmermann ist bei Hannover 96, einem Zweitliga-Konkurrenten des SV Werder Bremen, als Trainer entlassen worden.

Die Saison 2021/2022 spielt sich für den SV Werder Bremen in der 2. Liga ab. Was passiert rund um die Grün-Weißen im deutschen Fußball-Unterhaus? Mit dem News-Ticker der DeichStube bleibt Ihr auf dem Laufenden, was die wichtigsten Themen bei der Konkurrenz und im Zweitliga-Betrieb angeht.

Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 29. November 2021: Hannover 96 trennt sich von Trainer Jan Zimmermann

Hannover - Hannover 96 hat sich nach nur fünf Monaten von Trainer Jan Zimmermann getrennt. Das gab der Zweitliga-Konkurrent des SV Werder Bremen am Montag bekannt. „Auf Grund der sportlichen Entwicklung sind wir an den Punkt gekommen, an dem wir frei von Emotionen und unter sachlicher Abwägung aller Eindrücke entscheiden mussten. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass die Mannschaft einen neuen Impuls braucht“, sagte Sportdirektor Marcus Mann.

Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Die 96er sind in der 2. Bundesliga seit acht Spielen sieglos und fielen in der Tabelle auf den Relegationsplatz 16 zurück. Mit nur zehn geschossenen Toren in den ersten 15 Saisonspielen stellt Hannover den nach Schlusslicht FC Ingolstadt zweitschwächsten Angriff der Liga. (dpa)

Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 24. November 2021: Aue-Präsident fordert sofortigen Fußball-Lockdown

Aue - Würde es nach dem FC Erzgebirge Aue gehen, dann hätte der SV Werder Bremen ab sofort eine lange Winterpause. Aue-Präsident Helge Leonhardt fordert angesichts der steigenden Inzidenzwerte in der Corona-Pandemie einen Fußball-Lockdown. „Die nächsten vier Wochen werden extrem schwierig für unser Land und stellen uns vor eine Zerreißprobe. Dort wird kluges und geordnetes Handeln gefragt sein, ohne chaotische Aktionen“, sagte der 63-Jährige der „Bild“. So lag die Inzidenz im Erzgebirgskreis am Dienstag bei 1346,4. Leonhardt riet deshalb, Sorgfalt vor Gier walten zu lassen. „Wir müssen einfach den Schutz der Menschen in den Vordergrund stellen, Vorbilder sein“, sagte der Unternehmer am Dienstagabend im Gespräch mit „Sport im Osten“, „diesen Appell sende ich auch an die DFL, egal, ob er dort gehört wird oder nicht.“

Der Appell wurde erhört, allerdings nicht so, wie erhofft. Denn die DFL hat Leonhardts Forderung nach einer Unterbrechung des Spielbetriebes umgehend abgeschmettert. Der Zusammenschluss der Erst- und Zweitligisten verwies in einer Stellungnahme via Twitter auf die „abgestimmte Linie aller 36 Clubs“, in der Corona-Pandemie immer auf Basis der staatlichen Vorgaben zu agieren. „Ein selbstverhängter, flächendeckender Lockdown im Sinne einer Saison-Unterbrechung ist daher kein Thema.“

Da halfen auch nicht weitere Argumente von Leonhardt. Angesichts der steigenden Corona-Infektionsfälle in den Mannschaften sieht der Aue-Präsident eine Wettbewerbsverzerrung, da Spieler für die Partien ausfallen. Zudem wird in den Bundesländern die Zulassung von Zuschauern unterschiedlich gehandhabt. In Sachsen werden in den höchsten drei Ligen keine Besucher mehr zugelassen. (dpa)

Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 10. November 2021: Sebastian Mai verliert Kapitäns-Amt bei Dynamo Dresden

Dresden – Mit einem neuen Kapitän und einem neuen Mannschaftsrat will Werders Liga-Konkurrent Dynamo Dresden aus der Krise kommen. Nach acht Niederlagen aus den vergangenen neun Spielen hat der Aufsteiger Sebastian Mai als bisherigen Kapitän degradiert und Yannick Stark zum neuen Spielführer berufen. Der 27-jährige Mai hatte vor einigen Wochen wie sein Bruder Lars Lukas Mai von Werder Bremen seinen Stammplatz in der Innenverteidigung verloren.

„In unserer aktuellen sportlichen Situation ist es von besonderer Bedeutung, dass der Kapitän als unumstrittener Stammspieler auf dem Platz steht und auch dort ein ‚verlängerter Arm‘ des Trainers ist“, sagt Dresdens Cheftrainer Alexander Schmidt in einer Vereinsmitteilung, der trotz der Niederlagenserie am letzten Sonntag Rückendeckung von Dynamo-Sportgeschäftsführer Ralf Becker erhielt. Der einzige Sieg in den letzten neun Spielen gelang den Sachsen gegen den SV Werder Bremen. Mit 3:0 bezwang Dynamo Dresden die Grün-Weißen am 26. September - damals erstmals nur auf der Bank: Sebastian Mai. (len/dpa)

Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 9. November 2021: Dietmar Beiersdorfer wird Geschäftsführer beim FC Ingolstadt

Ingolstadt - Dietmar Beiersdorfer wird neuer Geschäftsführer Sport und Kommunikation bei Fußball-Zweitligist FC Ingolstadt. Der ehemalige Sportdirektor des Hamburger SV, der in seiner aktiven Karriere auch für Werder Bremen spielte, soll unter anderem wichtige neue Impulse in der aktuellen sportlichen Situation setzten, wie der oberbayerische Club am Dienstag mitteilte. Es ist Beiersdorfers erste Anstellung im Profifußball seit fast fünf Jahren.

Die Ingolstädter liegen mit nur fünf Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Auch Neu-Trainer André Schubert brachte bislang nicht die erhofften Punkte im Abstiegskampf. „Wir befinden uns in einer sehr herausfordernden Situation, die wir mit Zusammenhalt auf und neben dem Platz ins Positive wenden wollen“, sagte Beiersdorfer laut Mitteilung. Dafür gelte es, alle Anstrengungen, Motivation und Mut zu bündeln – „wir richten den Blick nach vorn“. Dietmar Beiersdorfer wurde bei Werder Bremen als Spieler Deutscher Meister 1993 und DFB-Pokal-Sieger 1994. (dpa/han) Auch interessant: Alle Transfers und Wechsel-Gerüchte im Werder Bremen-Transfergerüchte-Ticker!

Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 5. November 2021: St. Pauli gegen SV Sandhausen abgesagt

Frankfurt/Main - Als Reaktion auf einen Corona-Ausbruch beim SV Sandhausen ist das Spiel des Fußball-Zweitligisten beim FC St. Pauli abgesetzt worden. Darüber informierte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Freitag, nachdem Sandhausen einen Antrag auf eine Verlegung gestellt hatte. „Das Spiel wird abgesetzt, da dem SV Sandhausen unter anderem aufgrund einer entsprechenden Quarantäne-Anordnung des zuständigen Gesundheitsamts nicht die nach der DFL-Spielordnung notwendige Mindestanzahl an Spielern zur Verfügung steht“, hieß es von der DFL. Die Partie sollte eigentlich am Sonntag (13.30 Uhr) stattfinden.

Zwölf Spieler und sechs Personen aus dem Betreuerstab waren nach Vereinsangaben vom Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die für Freitag angesetzte Pressekonferenz sowie die geplante Trainingseinheit wurden daraufhin abgesagt. Über eine Neuansetzung will der Ligaverband „schnellstmöglich“ entscheiden. (dpa)

Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 12. Oktober 2021: Corona-Fall bei Darmstadt 98

Der SV Darmstadt 98 muss am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen sehr wahrscheinlich auf Klaus Gjasula verzichten. Der Mittelfeldspieler wurde bei der albanischen Nationalmannschaft trotz eines vollständigen Impfschutzes positiv auf das Corona-Virus getestet, teilte der Zweitligist am Dienstag mit. Der 31-Jährige würde dem Club „damit vorerst nicht zur Verfügung stehen“, hieß es. In den letzten sieben Ligaspielen hatte Gjasula jeweils in der Darmstädter Startelf gestanden. Mit der albanischen Nationalmannschaft hatte er am vergangenen Samstag in der WM-Qualifikation gegen Ungarn durchgespielt und einen wichtigen 1:0-Sieg gefeiert. (kni)

Auch interessant: „Aus Vertrag herauslaviert“: Darmstadts Präsident Fritsch schießt gegen Werder-Trainer Anfang!

Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 7. Oktober 2021: 1. FC Heidenheim verlängert mit Trainer Frank Schmidt

Der aktuell mit großem Abstand dienstälteste Trainer des deutschen Profifußballs geht endgültig auf Rekordjagd. Der seit über 14 Jahren beim Zweitligisten 1. FC Heidenheim tätige Frank Schmidt hat seinen Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2027 verlängert, wie der FCH am Mittwochabend mitteilte. Sollte der 47-Jährige tatsächlich so lange durchhalten, wäre er am Vertragsende fast 20 Jahre Chefcoach des kleinen Clubs von der Ostalb und damit deutscher Rekordhalter. Die bisherige Bestmarke hält weiterhin Volker Finke, der ohne Unterbrechung 16 Jahre lang als Trainer des SC Freiburg gearbeitet hatte. Dazu fehlen Schmidt noch knapp zwei Jahre.

„Die erfolgreiche Entwicklung, die wir in den vergangenen Jahren beim FCH gemeinsam genommen haben, ist noch lange nicht zu Ende“, sagte Schmidt. Er hatte den damaligen Oberligisten im September 2007 übernommen und in den Jahren danach bis in die 2. Liga geführt. Sein ursprünglicher Vertrag wäre im Sommer 2023 ausgelaufen. „Frank Schmidt war der entscheidende Faktor für unsere erfolgreiche, sportliche Entwicklung in den vergangenen Jahren und wird das auch in Zukunft sein“, sagte Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald. (dpa)

Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 5. Oktober 2021: Karlsruher SC verlängert mit Trainer Christian Eichner

Der Karlsruher SC hat den Vertrag mit Cheftrainer Christian Eichner langfristig verlängert. Der 38-Jährige unterschrieb am Dienstag einen neuen bis zum 30. Juni 2025 gültigen Kontrakt, wie der Zweitliga-Konkurrent des SV Werder Bremen mitteilte. Auch Co-Trainer Zlatan Bajramovic verlängerte bis 2025.

Christian Eichner und Zlatan Bajramovic haben unsere Mannschaft im Februar 2020 zu einem schwierigen Zeitpunkt übernommen, ihr neues Leben eingehaucht und sie vor dem Abstieg bewahrt“, sagte KSC-Sportchef Oliver Kreuzer. „Christian und Zlatan passen wie die Faust aufs Auge zum KSC.“ Ob die Verträge eine Ausstiegsklausel enthalten, teilten die Karlsruher nicht mit.

Nach der Übernahme des Trainerpostens Anfang 2020 hatte Eichner die Badener in der vergangenen Spielzeit überraschend auf den sechsten Tabellenplatz geführt. Aktuell belegt der KSC den zehnten Rang. „Ich möchte mit meinem Trainerteam weiter mithelfen, aus dem KSC wieder einen stabilen Zweitligisten zu machen“, sagte Eichner, der bereits als Spieler für den Traditionsclub aktiv war. Sein ursprünglicher Vertrag wäre im Sommer 2022 ausgelaufen. Werder Bremen hat am 4. Spieltag der laufenden Saison gegen den Karlsruher SC 0:0 gespielt. (dpa/han)

Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 1. Oktober 2021: Marcel Rapp neuer Trainer bei Holstein Kiel

Werder Bremens Zweitliga-Konkurrent Holstein Kiel hat einen neuen Trainer gefunden: Marcel Rapp. Der 42-Jährige hat bis zuletzt die U19 des Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim trainiert und erhält in Kiel einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024, wie die Kieler am Freitag bestätigten. Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Marcel Rapp tritt bei den Norddeutschen die Nachfolge des am 20. September zurückgetretenen Ole Werner (33) an. Es ist Rapps erste Trainerstation im Profibereich. Er soll am Montag vorgestellt werden. Im Punktspiel am Samstag (13.30 Uhr) gegen den FC Hansa Rostock sitzt noch einmal Interimscoach Dirk Bremser auf der Holstein-Bank. Werder Bremen spielt am 27. November (15. Spieltag) gegen Holstein Kiel. (dpa/han)

Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 26. September 2021: Andre Schubert ersetzt Roberto Pätzold als Trainer des FC Ingolstadt

Der FC Ingolstadt hat auf die sportliche Talfahrt reagiert und sowohl Trainer Roberto Pätzold als auch den Sportlichen Leiter Florian Zehe freigestellt. Neuer Coach des Zweitliga-Konkurrenten des SV Werder Bremen wird Andre Schubert. Das gaben die „Schanzer“ am Sonntag bekannt. Über die Nachbesetzung in der sportlichen Leitung werde in den kommenden Wochen entschieden. „Um unser oberstes Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen, haben wir die Notwendigkeit gesehen, unmittelbar einzugreifen. Deshalb setzen wir jetzt einen kräftigen Impuls auf der Schlüsselposition des Cheftrainers“, sagte der FCI-Aufsichtsratsvorsitzende Karl Meier.

Der Aufsteiger FC Ingolstadt hatte am Samstag mit 1:2 gegen Fortuna Düsseldorf verloren und ist mit vier Punkten aus acht Spielen Tabellenvorletzter der 2. Liga. „Wir haben sehr genau beobachtet und abgewägt, welche Reize wir wann setzen müssen, um in dieser unheimlich starken 2. Bundesliga zu bestehen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Peter Jackwerth. „Mit Andre Schubert bekommen wir einen erfahrenen und gleichzeitig emotionalen Fachmann, der an den entscheidenden Rädchen drehen und wieder ein Feuer entfachen kann.“ Letzte Station des 50-jährigen Schubert war 2019 Holstein Kiel. (han)

Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 22. September 2021: Sandhausen verpflichtet neuen Trainer +++

Alois Schwartz kehrt nach gut fünf Jahren als Trainer zum Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen zurück. Wie der Verein am Mittwoch bei Twitter mitteilte, wird der 54-Jährige die Mannschaft des Tabellen-16. von sofort an übernehmen. Schwartz tritt die Nachfolge des Duos Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits an, die der SVS am Dienstag nach nur einem Sieg aus den ersten sieben Zweitligaspielen freigestellt hatte.

Der frühere Bundesligaprofi Alois Schwartz trainierte den SV Sandhausen bereits von 2013 bis 2016, als er zum Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg wechselte. Von 2017 bis 2020 stand er bei Sandhausens badischem Rivalen Karlsruher SC unter Vertrag. Der SV Werder Bremen gastiert am 24. Oktober bei den Baden-Württembergern. (dpa)

Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 21. September 2021: Sandhausen entlässt Trainer-Duo +++

Fußball-Zweitligist SV Sandhausen hat sich zwei Tage nach der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim von seinem Trainer-Gespann Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits getrennt. Das Duo ist am Dienstagabend mit sofortiger Wirkung freigestellt worden.

„Wir haben in den vergangenen Wochen betont, dass wir erst nach zehn Spielen ein Zwischenfazit ziehen wollen, jedoch immer unter der Grundvoraussetzung, bis dahin von Spieltag zu Spieltag eine positive Weiterentwicklung in der Mannschaft zu erkennen. Leider war insbesondere in den zurückliegenden drei Partien keine positive Entwicklung zu sehen. Deswegen haben wir nach einer gründlichen Analyse diese Entscheidung getroffen, die uns sehr schwerfällt“, wird SVS-Präsident Jürgen Machmeier in einer Clubmitteilung zitiert.

Kleppinger war seit 2012 im Trainerstab der Sandhäuser tätig – zunächst über viele Jahre als Co-Trainer, seit Februar dieses Jahres dann als Chefcoach. Auch sein österreichisches Trainer-Pendant Stefan Kulovits war bereits im Jahr 2013 als Spieler nach Sandhausen gekommen und seitdem beim SVS beschäftigt. „Wir möchten uns bei beiden Trainern für die enorme Leistung bedanken, mit der sie in der vergangenen Saison maßgeblich zum Klassenerhalt in der 2. Liga beigetragen haben. Leider haben in der aktuellen Spielzeit jedoch die Ergebnisse und eine Leistungsentwicklung gefehlt“, erklärt Mikayil Kabaca, der Sportliche Leiter des SV Sandhausen die Veränderung. Neben Kleppinger und Kulovits wird auch Co-Trainer Sargon Duran von seinen Aufgaben freigestellt. Zumindest Kleppinger wird dem SV Sandhausen in anderer Funktion erhalten bleiben: Der 63-Jährige soll die Scouting-Abteilung des Clubs neu aufbauen. Ein neuer Cheftrainer soll spätestens bis zum Auswärtsspiel am Sonntag bei Hannover 96 vorgestellt werden. Der SV Werder Bremen gastiert in rund einem Monat, am 11. Spieltag (24. Oktober), bei den Baden-Württembergern. (mwi)

Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 21. September 2021: Schalke 04 verpflichtet Marc Rzatkowski +++

Der FC Schalke 04 hat auch nach Ende der Transferperiode noch einmal zugeschlagen und den zuletzt vereinslosen Marc Rzatkowski bis Saisonende verpflichtet. Damit reagieren die „Königsblauen“ auf die Ausfälle von Danny Latza und Blendi Idrizi im zentralen Mittelfeld. Der 31-jährige Rzatkowski ist ein erfahrener Zweitliga-Profi, kommt für den VfL Bochum und den FC St. Pauli auf insgesamt 114 Einsätze im Unterhaus. 2016 wechselte er zu Red Bull Salzburg, wurde zwei Mal Meister in Österreich. Zuletzt spielte der im Ruhrgebiet geborene Mittelfeldmann drei Jahre bei den New York Red Bulls, wo sein Engagement im Januar zu Ende ging. Werder Bremen empfängt Schalke 04 am 20. November (14. Spieltag) im Weserstadion. (han)

+++ Werder Bremen und die 2. Liga - News vom 20. September 2021: Ole Werner tritt als Trainer von Holstein Kiel zurück +++

Holstein Kiel, Zweitliga-Konkurrent des SV Werder Bremen, muss sich einen neuen Trainer suchen. Nach dem schwachen Saisonstart ist Trainer Ole Werner am Montag überraschend zurückgetreten. „Ich habe nach reiflichen Überlegungen für mich entschieden, nicht mehr Cheftrainer der KSV Holstein zu sein“, erklärte Werner in einer am Montagabend veröffentlichten Mitteilung des Clubs aus Schleswig-Holstein.

Nach über 15 Jahren im Verein falle ihm dieser Schritt sehr schwer, er halte ihn dennoch für den richtigen und notwendigen. Der 33 Jahre alte Werner hatte zuvor das U23-Team der Kieler erfolgreich betreut, seit Mitte September 2019 war er Chefcoach. Vorläufiger Nachfolger des Zweitligisten wird Co-Trainer Dirk Bremser.

Holstein Kiel war in der vergangenen Saison erst in der Relegation zur Bundesliga am 1. FC Köln gescheitert. Im Sommer soll Werner sogar bei Werder Bremen als möglicher neuer Coach im Gespräch gewesen sein. In dieser Saison gelingt aber wenig. Die „Störche“ haben nur eine der ersten sieben Partien gewinnen können. Uwe Stöver, Geschäftsführer Sport der KSV, erklärte: „In den vergangenen zwei Tagen haben wir, meine Person und das gesamte Präsidium, dennoch in persönlichen Gesprächen versucht, ihn vom Gegenteil zu überzeugen und davon, den gemeinsam eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Leider konnten wir ihn nicht umstimmen. Nun gilt es, mit der nötigen Ruhe und mit Bedacht eine für den Verein zukunftsfähige Lösung zu finden“, hieß es. Werder Bremen spielt am 27. November (15. Spieltag) in Kiel. (dpa/han)

+++ Werder Bremen und die 2. Liga im News-Ticker: 19. September 2021 - Erzgebirge Aue entlässt Trainer Aleksey Shpilevski +++

Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat sich nach der 1:4-Niederlage gegen den SC Paderborn von Coach Aleksey Shpilevski getrennt. „Ich habe selbst an das Projekt geglaubt, aber so ist es nicht umsetzbar“, sagte Präsident Helge Leonhardt am Sonntag auf der Pressekonferenz des Tabellenletzten, der in der neuen Saison auch nach dem siebten Spieltag noch sieglos ist.

„Dann ist es das Beste, dass man diese Entscheidung trifft und diese Entscheidung auch schnell trifft, da wir beide das Gefühl hatten, dass es zum jetzigen Zeitpunkt nichts bringt. Im Profifußball ist es so“, betonte Leonhardt und stand für Nachfragen nicht bereit. Mit Blick auf die kommenden Woche meinte er nur: „Wir müssen ein neues Projekt starten, in der Hoffnung, dass wir wieder auf Kurs kommen.“ Shpilevski war erst am 7. Juni Trainer in Aue geworden. Er hatte damals einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 unterschrieben. Am 16. Spieltag der 2. Liga ist Erzgebirge Aue Gegner des SV Werder Bremen, am 5. Dezember kommen die Sachsen ins Wohninvest Weserstadion. (dpa) Mehr News zu Werder Bremen findet Ihr hier!

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