31.Spieltag Fußball Bundesliga

Petersen macht alles klar: Werder siegt 3:1

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Macht Garcia mit seinem Kopfballtor zum 2:1 den Sack zu?

Bremen - Von Marc Stehr. Mit dem Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim soll bei Werder vier Spieltage vor Schluss endlich der Klassenerhalt perfekt gemacht werden. Nach dem desolaten Auftritt in Mainz steht die Mannschaft von Robin Dutt in der Pflicht.

 

„Eine absolute Frechheit“. Nicht nur Clemens Fritz war nach der Bremer Vorstellung bei der 0:3-Pleite in Mainz bedient. Nach zuvor vier Punkten aus zwei Spielen schien die verkorkste Saison gerettet, jetzt könnte Werder nochmal ganz unten reinrutschen. Mit 33 Zählern liegt man derzeit auf Rang 13 und damit sechs Punkte vor dem Relegationsplatz, auf dem der HSV steht. Angesichts des schweren Restprogramms (Bayern, Berlin, Leverkusen) wäre ein Punktgewinn gegen die Kraichgauer von großer Bedeutung. Wichtiger Baustein könnte Angreifer Franco di Santo sein, der nach abgesessener Gelbsperre wieder mitwirken darf. Der Argentinier belegte seine ansteigende Form mit zwei Treffern in den letzten beiden Einsätzen und dürfte gegen Hoffenheim gesetzt sein, zumal Nils Petersen seit Monaten im Formtief steckt. Verzichten muss Dutt auf Mittelfeldmotor Zlatko Junuzovic (Gelbsperre), für ihn könnte Theodor Gebre Selassie in die Startformation rücken.

4. Mai 2013 am Weserstadion: Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim. Der Werder-Bus wird von den Fans empfangen.

Bei den Hoffenheimern sind die Planungen für das achte Erstligajahr in Folge in vollem Gange. Zu Verdanken ist der Klassenerhalt dem starken Saisonendspurt mit elf Punkten aus den letzten fünf Spielen. „Hoffenheim hat eine enorme individuelle Qualität.“ weiß Robin Dutt um die Stärke des Gegners. Konkret dürfte er vor allem Hoffenheims Lebensversicherung Roberto Firmino meinen. Mit 14 Toren und zehn Assists ist der 22-Jährige der Topscorer der Liga. Kevin Volland, Anthony Modeste und Standardspezialist Sejad Salihovic ergänzen das Offensivensemble. 66 erzielte Treffer (ligaweit Platz drei) sprechen eine eindeutige Sprache. Dass die TSG trotz überragender Offensive nur Tabellen-Neunter ist, liegt an der miserablen Abwehrleistung: 63 Gegentore sind Liga-Negativwert. Damit fallen im Schnitt satte 4,3 Treffer pro Spiel. Dennoch hält Trainer Markus Gisdol, seit einem Jahr im Amt, am offensiven Spielstil seiner Mannschaft fest. Die Saison ist mehr oder weniger abgehakt: „Wir wollen die Saison ordentlich zu Ende spielen und vielleicht noch einen Platz nach oben klettern.“

Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim

Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim

Ein Hoffenheimer Erfolg wäre mit dem Ende einer Serie verbunden: Seit sechs Spielen ist Werder gegen den Mäzen-Club ungeschlagen, gegen keinen anderen Bundesligisten hat man eine so gute Bilanz vorzuweisen (6 Siege, 4 Remis, eine Niederlage). Das Hinspiel endete für Hoffenheim „normal“, für Werder ungewöhnlich torreich, mit 4:4. Den späten Ausgleich erzielte Philipp Bargfrede mit seinem ersten Bundesliga-Tor.

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