Um 17.20 Uhr meldet sich der DFB:

Yatabare drei Spiele gesperrt

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Sambou Yatabare wird für drei Spiele gesperrt.

M'Gladbach - Um 17.20 Uhr, gerade mal zehn Minuten vor der Mannschaftsbesprechung, hatte Werder am Freitagabend endlich Klarheit – aber die Nachricht vom DFB aus Frankfurt gefiel den Bremern überhaupt nicht.

Neuzugang Sambou Yatabare wurde nach einer tagelangen Hängepartie für drei Pflichtspiele gesperrt, der DFB folgte damit einer Empfehlung des Weltverbands Fifa.

Gladbach gegen Werder Bremen hier im Live-Ticker

Yatabare fehlte somit Freitagabend in Gladbach und wird auch am Dienstag im Pokal-Viertelfinale in Leverkusen und am Samstag im Heimspiel gegen Hoffenheim nicht zur Verfügung stehen. Ob Werder sich gegen das Urteil juristisch wehrt, ist noch offen. „Wir werden das jetzt alles prüfen“, sagte Sportchef Thomas Eichin und fügte noch an: „Das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen. Denn das ist ein Zustand, der keinem gefällt.“

Die Wut und die Enttäuschung über die Entscheidung waren dem 49-Jährigen anzumerken. Vor allem darüber, dass es bei der Fifa „keine klare Rechtslage und keine klare Regelung“ bei solchen Fällen gebe: „Da bewegen wir uns in einer Grauzone. Da ist jetzt die Fifa gefordert und muss sich etwas überlegen. Da muss eine klare Regelung gefunden werden.“

Werder war nach zunächst erteilter Spielberechtigung davon ausgegangen, dass Yatabare (in Belgien nachträglich wegen eines Trittes gesperrt) sofort eingesetzt werden kann. „Wir wussten, dass etwas kommen kann. Aber es kam nichts“, sagte Eichin. Im Transfer Matching System (TMS) der Fifa sei nichts vermerkt gewesen, was auf eine Bestrafung hindeutete. „Und genau dafür gibt es doch dieses System, damit die aufnehmenden Vereine geschützt werden“, meinte Eichin. Erst nach dem perfekt gemachten Wechsel des Maliers folgte die Sperre in Belgien – und nun auch in Deutschland. „Das ist alles sehr ungünstig – und ärgerlich, dass es so lange dauerte“, urteilte Eichin, ergänzte aber: „Wir hätten ihn auf jeden Fall verpflichtet.“ n mr

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