Jeweils drei Tore gegen Neuruppin

11:0 – Di Santo und Ujah knallen los

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Di Santo: Hattrick gegen Neuruppin

Aus Neuruppin berichtet Malte Rehnert - Es war richtig heiß, es war anstrengend – und es war erfolgreich: Werder Bremen hat das erste Testspiel der Sommervorbereitung gewonnen. Im Rahmen des Trainingslagers in Neuruppin gab es bei Temperaturen von 36 Grad und drückender Luft ein standesgemäßes 11:0 (4:0) beim Sechstligisten MSV Neuruppin.

Bei den Bremern, die ziemlich verhalten begannen, stand kein Neuzugang in der Startelf. Stürmer Anthony Ujah und Linksverteidiger Ulisses Garcia saßen zunächst auf der Bank, Keeper Felix Wiedwald war gar nicht im Kader. Der Rückkehrer aus Frankfurt hatte kurz vor der Partie ein individuelles Training absolviert, am Dienstag bei Hansa Rostock (18.30 Uhr) soll er durchspielen. Auch Innenverteidiger Alejandro Galvez (Blase am Fuß) fehlte, der Spanier absolvierte mit Fitnesscoach Jörn Heineke während des Spiels eine Laufeinheit auf einem Nebenplatz.

Die erste dicke Chance der Partie hatten vor rund 2 000 Zuschauern im Volksparkstadion die Gastgeber aus der Brandenburg-Liga. Tom Techen traf nur die Latte. Besser machte es auf der anderen Seite Franco Di Santo, der die ersten drei Treffer der neuen Werder-Saison (16./21./26.) gleich alle mal selbst erzielte – ein flotter Hattrick des argentinischen Torjägers. Danach durften auch die anderen mal. Assani Lukimya (39.) besorgte den Pausenstand, in der Halbzeit wechselte Werder dann komplett durch.

Nach dem Seitenwechsel ließ Neuruppin spürbar nach – und die Bremer erhöhten: Mateo Pavlovic (47.), Ujah mit seinen ersten Werder-Toren (51./81./89.), Julian von Haacke (54.), Fin Bartels (66.) und Levent Aycicek (82.) sorgten für den Kantersieg. „Ich bin froh, dass wir so gut nach vorn gespielt haben“, fasste Trainer Viktor Skripnik das Schützenfest zusammen. Der Wermutstropfen: Mittelfeld-Talent Lukas Fröde zog sich bei einem Zusammenprall kurz vor dem Ende vermutlich einen Bruch des Nasenbeins zu.

Werder gewinnt erstes Testspiel souverän

Werder (1. Hz.): Oelschlägel - Busch, Lukimya, Caldirola, Sternberg, Bargfrede, Kroos, Makiadi, Eggestein, Di Santo, Lorenzen.
Werder (2. Hz.): Pachulski - Zander, Hüsing, Pavlovic, U. Garcia, Fritz, Fröde, von Haacke, Aycicek, Bartels, Ujah.

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