Werder nur 0:0 gegen Heidenheim

Werder-Trainer Kohfeldt: „Das war einfach schlecht“ - die Stimmen zum Relegations-Hinspiel gegen Heidenheim

Ein Wetter passend zur Stimmung: Trainer Florian Kohfeldt zeigte sich nach dem 0:0 von Werder Bremen im Relegations-Hinspiel gegen den 1. FC Heidenheim sehr unzufrieden.
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Ein Wetter passend zur Stimmung: Trainer Florian Kohfeldt zeigte sich nach dem 0:0 von Werder Bremen im Relegations-Hinspiel gegen den 1. FC Heidenheim sehr unzufrieden.

Bremen - Der SV Werder Bremen ist im Relegations-Hinspiel gegen den 1. FC Heidenheim nicht über ein 0:0 hinaus gekommen und hat dabei eine weitgehend enttäuschende Vorstellung abgeliefert. Die Stimmen zum Spiel.

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): „Das war einfach schlecht von uns. Wir haben katastrophal gespielt. Wir haben es nicht geschafft, gegen den Plan, den Heidenheim hatte, die Lösungen zu finden, die wir vorher besprochen hatten. Von dem, was wir spielen wollten, habe ich nichts gesehen. Der einzige Vorteil, der wir nach heute haben: Es ist erst Halbzeit, es steht 0:0. Wir müssen zusehen, dass wir in Heidenheim ein Tor erzielen. Dann sieht die Situation anders aus. Ich weiß, dass wir anders spielen können, das macht mir Mut.“

Niclas Füllkrug (Stürmer Werder Bremen): „Es war das erwartet schwere Spiel. In der Relegation ist es klar, dass der Gegner mit Mann und Maus verteidigt und kontert. Wir haben es nur phasenweise ordentlich gemacht, denn teilweise haben wir keine Lösungen gefunden. Die erste Anspielstation hatten wir, aber die zweite hat zu oft gefehlt. Trotzdem fahren wir mit einem 0:0 nach Heidenheim. Das ist okay. Wir sind sowieso heimschwach und auswärtsstark, das nehmen wir mit.“

Maximilian Eggestein (Werder-Profi): „Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht, da müssen wir ehrlich zu uns sein. Deswegen nehmen wir das 0:0 mit und müssen uns im Rückspiel dringend steigern. In der ersten Halbzeit haben wir keine gute Staffelung im Spiel gehabt und gefühlt nur mit zwei Linien gespielt, deswegen konnten wir kein gutes Kombinationsspiel spielen. Heidenheim hat es auch gut gemacht und versucht mannorientiert zu spielen. Das wussten wir, aber es ist nicht immer ganz einfach. Trotzdem müssen wir uns im Rückspiel in der Bewegung, mit dem Ball in der Staffelung verbessern.“

Werder Bremen in Relegation: 1. FC Heidenheim hat „Herz in beide Händen genommen“

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim): „Ich habe meiner Mannschaft für den ersten Teil gratuliert. Wir haben von der ersten bis zur letzten Sekunde eine sehr disziplinierte Leistung gezeigt und hatten sogar mehr Chancen als Werder.“

Holger Sanwald (Vorstandsvorsitzender 1. FC Heidenheim): „Unsere Mannschaft hat ihr Herz in beide Hände genommen. Es war eine tolle Leistung, Die Jungs haben bis zur totalen Erschöpfung gekämpft. Jetzt haben wir eine neue Situation, darüber freuen wir uns. 0:0 ist ein gutes Ergebnis für uns in Bremen, aber es ist auch gefährlich. Es ist noch völlig offen. Wir dürfen nicht den Fehler machen, zu glauben, wir hätten es schon geschafft. Werder stellt sich nun bestimmt besser auf uns ein, heute haben wir sie überrascht.“

(mit Stimmen von DAZN und werder.de)

Quelle: DeichStube

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