Werder gegen Bayern

Knifflige Aufgabe für Schiri-Routinier Kinhöfer

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Schiri-Routinier Thorsten Kinhöfer

Berlin - Zeigt er zu viel Milde für die Bayern? Pfeift er gegen Werder zu kleinlich? Angesichts der Verbalduelle vor dem Bundesligaspiel zwischen Bremen und dem FC Bayern München steht der Schiedsrichter im Fokus.

Der Deutsche Fußball-Bund schickt Thorsten Kinhöfer am Samstag als einen seiner erfahrensten Unparteiischen ins Rennen. Dessen Leistung dürfte mit der Frage beurteilt werden, ob es den von Werder-Sportchef Thomas Eichin beklagten Bonus für die Münchner wirklich gibt. Die Bayern konterten die Aussagen Eichins scharf: „Wahrscheinlich hat er zwischendurch mal 'nen Puck an den Kopf bekommen“, sagte Sportvorstand Matthias Sammer in Anspielung an dessen Zeit als Eishockey-Manager.

„Die Schiedsrichter werden sich durch diese Diskussion in ihrer Neutralität nicht beeinflussen lassen“, betonte Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel. Aufgrund der brisanten Partie ist die Wahl Kinhöfers aber verständlich. 209 Bundesligaspiele und 21 Europapokalpartien hat der Routinier gepfiffen. Zum Ende der Saison wird der 46 Jahre alte Herner altersbedingt nach 18 Jahren Profifußball aus dem Amt scheiden. Das Spiel im Weserstadion könnte in seiner langen Laufbahn noch einmal ein brisanter Höhepunkt sein.
dpa

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