Werder baut auf Yildirim – trotz einer Meinungsverschiedenheit mit Robin Dutt

Rückkehr mit Rückendeckung

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Daumen hoch! Özkan Yildirim will sich in die Startelf kämpfen.

Bremen - Ja, Özkan Yildirim ist wirklich noch bei Werder – und wird dort vorerst auch bleiben. Der 21-jährige Sulinger (Vertrag bis 2016) räumte gestern mit allen Wechselgerüchten auf: „Es gab ein Gespräch mit Thomas Eichin. Er hat mir versichert, dass er und das Trainerteam voll hinter mir stehen und auf mich bauen. Das will ich zurückgeben und voll durchstarten!“

Allerdings müssen sich Sportchef Eichin und Yildirim etwas gedulden. Der Dribbelkünstler ist nach seiner Leistenoperation noch nicht fit genug für das Mannschaftstraining. Aber ab Samstag im Zillertal will er sich herantasten – und dann möglichst bald einsteigen. Durch das mehrwöchige Reha-Training – übrigens ohne echten Urlaub – sei er körperlich schon ganz gut dabei, „aber vier Monate Pause hinterlassen schon ihre Spuren“, gesteht das Werder-Eigengewächs.

Nach einer noch ganz annehmlichen Hinrunde mit immerhin zehn Einsätzen hatten ihn Verletzungen und eine Meinungsverschiedenheit mit Coach Robin Dutt gestoppt. „Dazu kann ich nichts sagen“, würgt Yildirim das Thema sofort ab. Er schaut lieber in die Zukunft – und das durchaus selbstbewusst: „Mein Ziel ist es, so oft wie möglich in die Startelf zu kommen. Und ich hoffe, dass ich mal die Chance bekomme, auf der Zehn, also meiner Position, zu spielen.“ Damit es nicht zu fordernd klingt, fügt Yildirim noch brav an: „Natürlich spiele ich da, wo der Trainer mich aufstellt.“

Aber Yildirim ist eben ein kleiner Künstler – und die sind mitunter etwas eigen. Bei ihm wurde zum Beispiel eine besondere Ballverliebtheit diagnostiziert – und oft auch kritisiert. „Darauf haben mich schon viele angesprochen“, gesteht Yildirim – und wehrt sich: „So viele Szenen davon gibt es im Spiel nun auch wieder nicht. Aber ich kann der Mannschaft damit helfen. Das ist doch meine Stärke.“ Derer er sich auf keinen Fall berauben lassen will, aber er möchte sie „dosierter einsetzen“.

Und es gibt noch etwas, was der deutsche U21-Nationalspieler besser in den Griff bekommen möchte: seinen Körper. „Mein härtester Gegner sind die Verletzungen“, stöhnt der 21-Jährige: „Immer, wenn ich kurz vorm Comeback war, habe ich mich wieder verletzt.“ Deshalb fand er zuletzt bei Werder nicht mehr statt. Das soll sich jetzt aber ändern.

kni

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