Makiadi glänzt beim 6:0 in Erfurt

Werder ballert sich den Frust von der Seele

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Sebastian Prödl besorgte per Kopf das 4:0.

Erfurt - Das lange Warten hat ein Ende! Nach vier frustrierenden Pleiten am Stück gewann Werder Bremen gestern Abend seinen ersten Vorbereitungs-Test.

Beim Drittligisten Rot-Weiß Erfurt, der allerdings nicht in Bestbesetzung spielte, siegte der Bundesligist vor 3 813 Zuschauern im Steigerwaldstadion mit 6:0 (2:0) – und schloss das Trainingslager in Blankenhain mit einem positiven Ergebnis ab. Herausragend war Neuzugang Cedric Makiadi mit vier Torbeteiligungen.

„Das war nur ein kleiner Schritt, aber über den freuen wir uns. Ich habe die Niederlagen nicht überbewertet und tue das jetzt auch nicht“, meinte Robin Dutt nach dem Match.

Der Werder-Coach hatte (anders als beim 1:2 in Leipzig) die Mannschaft ins Rennen geschickt, die vermutlich auch im DFB-Pokal am Sonntag in einer Woche auflaufen wird. Mit einer Ausnahme: Für Stammkeeper Sebastian Mielitz, der mal eine Pause bekam, stand überraschend Raphael Wolf zwischen den Pfosten – zum ersten Mal seit seiner schweren Knieverletzung. Und er war auch gleich im Blickpunkt, als er gegen den frei vor ihm auftauchenden Sebastian Stolze klärte (8.) und damit den frühen Rückstand verhinderte. Die erste gefährliche Bremer Aktion hatte Makiadi, dessen Schuss RWE-Keeper Jean Kornetzky parierte (14.). Als Vorlagengeber war Makiadi dann wenig später erfolgreicher. Nach starker Balleroberung landete sein Chip-Ball direkt bei Nils Petersen, der zum 1:0 vollendete (19.). Sebastian Prödl gelang drei Minuten später fast das 2:0, doch sein Kopfball wurde auf der Linie geklärt.

Hinten war Werder, wie schon in den Partien zuvor, anfällig – und hatte Glück, dass Stolze (29.) und Mijo Tunjic (30.) ihre guten Gelegenheiten nicht nutzten. Vorne dagegen gab es ein paar Glanzlichter. Wie der geniale Pass von Makiadi auf Mehmet Ekici, der elf Meter vor dem Tor plötzlich völlig frei stand und zum 2:0 einschob (40.).

Gleich nach der Pause erhöhte Eljero Elia auf 3:0. Petersen hatte nach Makiadi-Flanke an die Latte geköpft und der Niederländer abgestaubt (47.). Sebastian Prödl besorgte per Kopf das 4:0 (64.) – und erneut Petersen nach langem Makiadi-Ball das 5:0 (67.). Danach wechselte Dutt komplett durch, womit der Spielfluss ein wenig verloren ging. Zum 6:0 durch den eingewechselten Marko Arnautovic (90.) reichte es aber noch.

Werder Bremen gewinnt Test gegen Erfurt

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Erleichterung zeigte Kapitän Clemens Fritz: „ES tut gut, wieder mal gewonnen zu haben. Dann hört wenigstens das Gerde auf. Aber wir hängen das nicht zu hoch.“

Werder: Wolf - Fritz (70. Ignjovski), Prödl (70. Pavlovic), Caldirola (70. Lukimya), Gebre Selassie (70. Hartherz) - Ekici (70. Kroos), Makiadi (70. Stevanovic), Junuzovic (70. Yildirim), Hunt (70. Arnautovic), Petersen (70. Akpala), Elia (70. Füllkrug. · mr

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