Gerüchte um Innenverteidiger Tasci

Baumann: Keine Anfrage für Caldirola

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Um Luca Caldirola gab es in der Vergangenheit immer wieder Spekulationen um einen Wechsel zum italienischen Erstligisten Cagliari.

Bremen - Couch statt Rasen – für Luca Caldirola war am Sonntag erneut kein Platz im 18er-Kader für ein Bundesligaspiel. Diesmal erhielt sogar Nachwuchsmann Thore Jacobsen – ebenfalls Linksfuß – den Vorzug.

Die Zeichen stehen auf Abschied, Berichte über einen nahenden Wechsel in seine Heimat Italien gab es schon reichlich. Doch Sportchef Frank Baumann stellt klar: „Es gibt aktuell keine Anfrage für Luca.“

Laut „Bild“ soll Werder sogar schon einen möglichen Nachfolger für Innenverteidiger Caldirola kontaktiert haben: Serdar Tasci. Der Ex-Stuttgarter steht noch bis Sommer bei Spartak Moskau unter Vertrag, möchte aber angeblich zurück nach Deutschland. „Es gibt mehrere Anfragen aus der Bundesliga“, sagte Tasci-Berater Hidayet Mumin der „Bild“.

Baumann äußert sich auch weiterhin nicht zu Gerüchten. Nach Informationen der DeichStube ist Tasci aber keine heiße Spur. Der 30-Jährige wäre auch gehaltsmäßig nicht ganz billig, schließlich verdient er in Moskau ziemlich gut. 2013 war der Ex-Nationalspieler für eine Ablöse von vier Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu Spartak gewechselt. Vor zwei Jahren hat ihn der FC Bayern aus Personalnot für die Rückrunde ausgeliehen, aber dann nur drei Mal eingesetzt.

Werder will auf dem Transfermarkt noch tätig werden. Bis Ende Januar ist dafür noch Zeit. Gesucht wird vor allem ein Ersatz für den verletzten Außenstürmer Fin Bartels.

Luca Caldirola: Seine Karriere in Bildern

Luca Caldirola
Seit Juli 2013 steht Luca Caldirola bei Werder unter Vertrag. In der ersten Saison absolvierte er fast alle Spieler über die volle Distanz. © nordphoto
Unter Ex-Coach Viktor Skripnik spielte er dann keine Rolle mehr, war nur noch Ergänzungsspieler.
Unter Ex-Coach Viktor Skripnik spielte er dann keine Rolle mehr, war nur noch Ergänzungsspieler. © gumzmedia
Luca Caldirola
Die Folge: In der Spielzeit 2015/2016 wechselte er als Leihspieler zu Darmstadt 98... © nordphoto
Luca Caldirola
...und verpasste dort in 34. Bundesligapartien keine einzige Spielminute. © nordphoto
Luca Caldirola
Angefangen hat seine Karriere bei Inter Mailand. Dort konnte er jedoch nicht Fuß fassen - wurde ständig verliehen. © imago
Caldirola spielte unter anderem bei den italienischen Clubs Brescia Calcio und AC Cesna, ehe er an die Weser kam.
Caldirola spielte unter anderem bei den italienischen Clubs Brescia Calcio und AC Cesena, ehe er an die Weser kam. © gumzmedia
Caldirola steckte sich vor der Saison 2016/2017 ein hohes Ziel. Er wollte sich durchbeißen...
Caldirola steckte sich vor der Saison 2016/2017 ein hohes Ziel. Er wollte sich durchbeißen... © gumz media
...und bei Werder der Abwehrchef werden.
...und bei Werder der Abwehrchef werden. © gumzmedia
Doch bereits am zweiten Spieltag kam es für den Italiener ganz bitter. Bei der 1:2-Pleite gegen Augsburg verletzte er sich kurz vor Abpfiff schwer - Knöchelbruch.
Doch bereits am zweiten Spieltag kam es für den Italiener ganz bitter. Bei der 1:2-Pleite gegen Augsburg verletzte er sich kurz vor Abpfiff schwer - Knöchelbruch. © gumzmedia
Caldirola kämpfte sich zurück, musste sich aber gedulden. Die Werder-Abwehr war bei seiner Rückkehr bereits eingespielt. Erst durch eine Verletzung von Lamine Sane...
Caldirola kämpfte sich zurück, musste sich aber gedulden. Die Werder-Abwehr war bei seiner Rückkehr bereits eingespielt. Erst durch eine Verletzung von Lamine Sane... © gumzmedia
Caldirola kämpfte sich zurück, musste sich aber gedulden. Die Werder-Abwehr war bei seiner Rückkehr bereits eingespielt. Erst durch eine Verletzung von Lamine Sane...
Caldirola kämpfte sich zurück, musste sich aber gedulden. Die Werder-Abwehr war bei seiner Rückkehr bereits eingespielt. Erst durch eine Verletzung von Lamine Sane... © gumzmedia
...bekam Caldirola seine nächste Chance - und machte seine Sache in den Spielen von 26. bis 28. Spieltag gut. Doch dann die nächste Hiobsbotschaft: Gegen Eintracht Frankfurt brach er sich den Mittelfuß. Für ihn das Saisonende.
...bekam Caldirola seine nächste Chance - und machte seine Sache in den Spielen von 26. bis 28. Spieltag gut. Doch dann die nächste Hiobsbotschaft: Gegen Eintracht Frankfurt brach er sich den Mittelfuß. Für ihn das Saisonende. © gumzmedia
Caldirola war der Pechvogel der Saison 2016/2017. Trotzdem einigte sich Werder mit dem Innenverteidiger auf eine Vertragsverlängerung bis 2019.
Caldirola war der Pechvogel der Saison 2016/2017. Trotzdem einigte sich Werder mit dem Innenverteidiger auf eine Vertragsverlängerung bis 2019. © gumzmedia
Aber auch in der folgenden Saison 2017/18 saß der Italiener nur auf der Bank. Lediglich in einem Spiel durfte er ran - beim 1:1 in Wolfsburg im September 2017. 
Aber auch in der folgenden Saison 2017/18 saß der Italiener nur auf der Bank. Lediglich in einem Spiel durfte er ran - beim 1:1 in Wolfsburg im September 2017.  © gumzmedia
Nach seinem gescheiterten Wechsel im Sommer 2018 trainiert Caldirola nur noch individuell mit den Athletiktrainern der U23, da er - genau wie Thanos Petsos - nicht mehr am Teamtraining teilnehmen darf. 
Nach seinem gescheiterten Wechsel im Sommer 2018 trainiert Caldirola nur noch individuell mit den Athletiktrainern der U23, da er - genau wie Thanos Petsos - nicht mehr am Teamtraining teilnehmen darf.  © gumzmedia

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Quelle: DeichStube

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