Für Werder ergeben sich immer neue Chancen auf die Europa League / Fritz bremst

Wenn du denkst, es geht nicht mehr . . .

Werders Kapitän Clemens Fritz hat die Europa League noch nicht ganz abgeschrieben, sagt aber: „Solange wir nicht gewinnen, brauchen wir darüber nicht zu reden.“ ·

Bremen - Werder patzt und patzt. 13 Punkte aus 15 Spielen – das ist die Horror-Bilanz 2012 und bislang die schlechteste Rückrunde der Vereinsgeschichte. Aber die Konkurrenz macht’s kaum besser.

Und deshalb haben die Bremer, die das internationale Geschäft schon mehrfach frustriert abgeschrieben hatten, immer noch die Möglichkeit auf die Europa League. Nach dem Motto: Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ‘ne Chance her. Am Sonntag leistete sich Hannover 96 zu Hause ein 0:0 gegen den SC Freiburg, der Vorsprung des Tabellensiebten auf den -achten (Werder) beträgt drei Punkte. Zudem ist das Torverhältnis der Niedersachsen (- 4) kaum besser als das der Bremer (- 6). Zumindest Hannover könnte Werder also noch verdrängen.

„Eigentlich ist es traurig, dass wir noch Chancen haben. Denn daran sieht man, wo wir stehen könnten, wenn wir nicht so viele Punkte hergegeben hätten“, stöhnt Marko Marin: „Aber positiv ist, dass wir es trotzdem noch packen können.“

Doch dafür müssen dringend Siege her. „Solange wir selbst nicht gewinnen, brauchen wir darüber gar nicht zu reden“, bremst Kapitän Clemens Fritz und ergänzt: „Sechs Punkte müssen wir aus den beiden Spielen schon holen.“ „Wir müssen kämpfen bis zum Ende – und dann noch warten, was Hannover macht“, weiß Verteidiger Sokratis.

Werder muss noch in Wolfsburg (10.) und gegen Schalke (3.) ran, „96“ in Leverkusen (6.) und gegen Absteiger Kaiserslautern (18.). „Ich hoffe, Leverkusen unterstützt uns ein bisschen. Der nächste Spieltag wird entscheidend sein“, prophezeit Werders Mittelfeldmann Aaron Hunt, der trotz erst zwei Siegen in der Rückrunde an eine „realistische Chance“ für Werder glaubt: „Wenn es darauf ankam, waren wir in den letzten Jahren im Endspurt oft zur Stelle. Und jetzt kommen auch noch drei Gesperrte zurück.“

Fritz, Sokratis und Sebastian Boenisch stehen in Wolfsburg wieder zur Verfügung. „Es ist sehr wichtig, dass sich die Personallage ein bisschen entspannt und der Trainer mehr Alternativen hat“, betont Fritz. · mr

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