„Zu wenige, die den Ball haben wollen“

Werder-Bremen - Clemens Fritz (Werder-Kapitän): „Man muss kein Fußball-Experte sein, um festzustellen, dass die Anfangsphase eine Vollkatastrophe war. Die haben wir total verschlafen. Klar ist die Enttäuschung sehr, sehr groß, aber wir müssen jetzt nach vorne schauen. Wir kommen da nur zusammen raus.“

Thomas Eichin (Werder-Sportchef): „Wir kriegen einfach viel zu einfache Tore. Wir haben Wolfsburg zum Toreschießen eingeladen. Wenn du solche Fehler in der Bundesliga machst, dann gewinnst du kein Spiel. Wir haben dann einen Riesenaufwand betrieben, um wieder ranzukommen. Das war zeitweise auch ganz gut. Aber du musst dann auch die Tore machen, und die machen wir nicht. Wir müssen die Dinge jetzt knallhart ansprechen. Aber wir dürfen auch nicht den Kopf in den Sand stecken. Wir werden die Jungs bis Sonntag wieder aufrichten. Der Trainer wird die richtigen Mittel finden, damit wir diese Fahrigkeit bis zum Hannover-Spiel herausbekommen.“

Sebastian Prödl (Werder-Abwehrchef): „Es sind noch sieben Spiele. Jetzt müssen wir kratzen, beißen, zwicken. Denn wir sind wieder mittendrin. Ich werde das mit Selbstvertrauen angehen und nicht mit Angst. Denn wenn du Angst hast, dann machst du Fehler.“

Aaron Hunt (Werder-Spielmacher): „Natürlich bin ich sauer und enttäuscht. Wir tun uns unglaublich schwer, wenn wir den Ball haben. Es gibt aber auch zu wenig Leute bei uns, die den Ball haben wollen. Wir haben nie den richtigen Zugang zum Spiel gefunden.“ · kni

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