Wenig Tore, viel Einsatz im Werder-Training

Caldirola und Hajrovic rein?

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Werder-Profi Hajrovic

Bremen - Am Montag Krafttraining in den Katakomben des Weserstadions, heute und morgen geheime Einheiten. Gestern Vormittag war in dieser Woche das einzige Mal, dass sich die Werder-Profis vor dem Heimspiel gegen Köln (Freitag, 20.30 Uhr) der Öffentlichkeit präsentierten. Entsprechend groß war auch das Medieninteresse.

Um 10.15 Uhr kam Robin Dutt. Der Bremer Trainer, der nach acht sieglosen Spielen und als Tabellenletzter kräftig um seinen Job bangen muss, ging entschlossenen Schrittes an den Kameras vorbei auf den Platz. Dort führte er erst mal zwei Einzelgespräche – erst mit Linksverteidiger Santiago Garcia, dann mit Mittelfeldmann Izet Hajrovic.

Anschließend teilte Dutt sein Team in drei Gruppen auf. Eine davon sah besonders interessant aus. Er hatte Clemens Fritz, Sebastian Prödl, Luca Caldirola und Garcia als Viererkette zusammengesteckt. Ein Fingerzeig für Köln? Gut möglich, dass Caldirola mal wieder eine Chance in der Innenverteidigung bekommt und Assani Lukimya auf die Ersatzbank muss. Auch im Mittelfeld könnte es nach dem peinlichen 0:6 in München Veränderungen geben, Hajrovic ist ein heißer Kandidat für die Startelf.

Intensives Training am Dienstag

In den Trainingsspielen (im Kleinfeld auf große Tore) waren dann zwei Dinge besonders auffällig. Erstens: Die Bremer, die in München nicht ein einziges Mal aufs Tor geschossen und damit einen Negativrekord aufgestellt hatten, trafen auch gestern enorm wenig. Und zweitens – das dürfte den Werder-Fans nach dem wehrlosen Auftritt beim FC Bayern immerhin ein bisschen Mut machen – ging es ordentlich zur Sache. Nils Petersen (nach einem knackigen Zweikampf mit Prödl) und Fritz (gegen Lukimya) humpelten zwischenzeitlich, konnten dann aber weitermachen.

Dutt schaute sich all das in Ruhe von der Seitenlinie an, lobte seine Spieler gelegentlich. Nach knapp anderthalb Stunden war die Einheit bei schmuddeligem Herbstwetter vorbei. Dutt hielt noch eine kurze Ansprache – dann verschwanden alle in der Kabine.

mr

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