Ein wenig Demut von Arnautovic

Marko Arnautovic

KAISERSLAUTERN · Marko Arnautovic wusste, bei wem er sich bedanken musste: bei Thomas Schaaf.

„Ich bin sehr glücklich, dass der Trainer mich aufgestellt hat nach dem Vorfall vor einer Woche“, sagte der Österreicher, der bei der 2:3-Niederlage in Kaiserslautern erstmals seit seinem Doppelpack gegen Köln vor über acht Monaten wieder getroffen hatte: „Natürlich freue ich mich, das letzte Tor ist ja auch schon sehr, sehr lange her, aber wir haben trotzdem verloren, und das ist nicht schön.“

Der 22-Jährige war sichtlich bemüht, sein ramponiertes Image auf dem Platz mit Teamgeist und in der Interviewzone mit Demut etwas aufzupolieren. Doch so schnell geht das nicht. Die Skepsis bleibt, ob der Stürmer die richtige Einstellung findet und nicht wie vor dem Dortmund-Spiel in die Disco geht und deshalb aus dem Kader fliegt. Arnautovic versprach zwar, „in der nächsten Saison greife ich an“, doch eine weitere, aufs Team bezogene Aussage, sollte sich der Nationalspieler wesentlich mehr zu Herzen nehmen: „Wir sind jetzt noch zwei Wochen zusammen, dann hat jeder Zeit, den Kopf frei zu bekommen, um nächstes Jahr die Dinge besser zu machen, die diese Saison nicht so gut gelaufen sind.“ · kni

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