Werder-Profi zum ersten Mal Vater

Wegen Emilia: Arnautovic weg

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Marko Arnautovic ist „überglücklich“.

Zell am Ziller · Schöner Schreck in der Morgenstunde im Werder-Hotel in Zell am Ziller: Um 5 Uhr rief Marko Arnautovic gestern Morgen bei Trainer Thomas Schaaf an und bat darum, sofort abreisen zu dürfen.

Seine im neunten Monat schwangere Frau Sarah hatte den Österreicher gerade informiert, dass die Entbindung nicht mehr lange auf sich warten lasse. Schaaf gab natürlich sofort grünes Licht, informierte noch Clubchef Klaus Allofs („Ich dachte schon, ich hätte verschlafen“) – und dann wurde Arnautovic vom Werder-Busfahrer zum Flughafen nach München gefahren, im Auto, nicht im Bus versteht sich.

Werder im Trainingslager Zillertal - Montag

Doch alle Eile half nichts. Zwar erreichte Arnautovic noch den Neun-Uhr-Flieger nach Bremen, doch als er um 11 Uhr in der Klinik eintraf, war Töchterchen Emilia schon auf der Welt. Trotzdem war der 23-Jährige natürlich hellauf begeistert. „Ich bin überglücklich und wahnsinnig stolz“, sagte der frischgebackene Vater dem Internetportal „oe24.at“: „Ich bin froh, dass Mutter und Baby gesund sind.“

Ob Arnautovic ins Trainingslager nach Österreich, das noch bis Samstag läuft, zurückkehren wird, ist noch unklar. „Ich denke schon, dass er noch kommt. Aber jetzt warten wir erst einmal ab, ob wirklich alles gut verlaufen ist“, sagte Allofs. · kni

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