Was-wäre-wenn?

Hopp, top - oder ab durch die Mitte

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Dem SV Werder Bremen droht der Abstieg aus der 1. Fußball Bundesliga.

Bremen - Noch ist es nur ein Gedankenspiel und es ist auch gewiss nicht der wahrscheinlichste Fall. Aber auszuschließen ist es eben auch nicht, dass Werder Bremen am Samstag, dem Tag der Entscheidung im Abstiegskampf, in eine wirklich verzwickte Lage gerät.

Dann nämlich, wenn während der Partie eine Entscheidung getroffen werden muss, ob gegen Eintracht Frankfurt mit aller Macht der Sieg gesucht werden soll oder ob es nicht besser ist, ein Unentschieden und damit den Relegationsplatz abzusichern.

Der VfB Stuttgart könnte die Bremer in diese Lage bringen. Sollte er beim VfL Wolfsburg führen und es zwischen Werder und der Eintracht zeitgleich unentschieden stehen, wären die Bremer genau an dem beschriebenen Punkt angekommen. Auf Sieg spielen wäre das volle Risiko, denn jeder Frankfurter Konter könnte die Niederlage und damit den direkten Abstieg bringen. Stuttgart – derzeit zwei Punkte zurück – würde dann vorbeiziehen. Ein Unentschieden im Weserstadion wäre dagegen gleichbedeutend mit Platz 16 für die Bremer und mit dem sicheren Klassenerhalt für die Eintracht.

Thomas Eichin lacht über diese Rechnereien und sagt, dass es clubintern kein Was-wäre-wenn-Szenario gibt, sondern nur diese eine Haltung: „Wir spielen voll auf Sieg. Punkt!“ Dass sich das im Verlaufe der Partie ändern könnte, will der Geschäftsführer dann aber doch nicht ausschließen – wie seine Einschränkung der eigenen Voll-auf-Sieg-Vorgabe beweist: „Es gibt nur diese Marschroute – momentan.“

Ob Zwischenstände aus Wolfsburg im Weserstadion auf der Videowand gezeigt werden, hat der Club übrigens noch nicht entschieden. Vielleicht gibt's das Okay ja nur für positive Nachrichten. csa

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