Das war‘s dann wohl: Abdennour kommt nicht

Werder-Bremen - DUBAI · Er ist nicht gekommen, und damit hat sich das Thema Aymen Abdennour für Werder Bremen vorerst erledigt. Eine Verpflichtung des tunesischen Linksverteidigers noch in der Winterpause ist so gut wie ausgeschlossen.

„Entgegen der Absprache der letzten Tage, dass er nach Dubai kommen und bei uns mittrainieren darf, hat er die Erlaubnis von seinem Club doch nicht bekommen“, erklärte Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs. Er hatte ein weiteres Probetraining zur Voraussetzung für eine eventuelle Verpflichtung gemacht.

In Dubai wäre die Gelegenheit günstig gewesen, doch der Club Etoile Sportive du Sahel ließ Abdennour nicht von der Fahne, sondern wollte ihn ohne weitere Begutachtung verkaufen. Diese Bedingungen lässt sich Werder aber nicht diktieren.

Nun stellt sich die Frage, ob noch ein Plan B in der Schublade liegt. Allofs verneint. Doch der Bedarf ist da. Auf Grund der Verletzung von Sebastian Boenisch (und dem Zerwürfnis mit Dusko Tosic) brauchen die Bremer eine Alternative für die linke Abwehrseite. Abdennour hätte es werden können, die Sturheit seines Vereins hat es verhindert. „Aber“, so Allofs, „vielleicht geschieht ja noch eine Überraschung, und er taucht doch noch auf.“ Dann müsse der 20-Jährige aber mit nach Bremen kommen, weil die verbleidende Zeit in Dubai nicht reicht.

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