Rückkehr bei FCK-Abstieg keineswegs sicher

Wagner bei Werder nicht willkommen?

Für Sandro Wagner war der Abstecher nach Lautern deprimierend.

Werder-Bremen - BREMEN/K’LAUTERN · Der Radio-Reporter kannte keine Gnade. „Mein Mathelehrer hat mir mal eine Sieben verpasst, diese Note würde ich heute auch Sandro Wagner geben“, schimpfte ein SWR-Mann kürzlich während der 0:1-Niederlage des 1.

FC Kaiserslautern gegen den Hamburger SV über den Stürmer des FCK, der eigentlich noch Werder gehört. Und bald ins Bremer Trikot zurückkehrt? Das bis 2013 abgeschlossene Leihgeschäft verliert bei einem Abstieg der „Roten Teufel“ seine Gültigkeit. Und da Lautern abgeschlagener Letzter ist, wäre Wagners Rückkehr nach Bremen die bis dato greifende Konsequenz.

Herzlich willkommen scheint der zur Selbstüberschätzung neigende Angreifer aber nicht zu sein. Trainer Thomas Schaaf äußert sich mehr als zurückhaltend über die Zukunft des 24-Jährigen. „Wir werden sehen, wie es weitergeht, wenn wir die Fakten haben. Im Moment wissen wir noch nicht, was Kaiserslautern und was Sandro will“, erklärte der Coach. Die eigenen Gedanken gab er nicht preis.

Immerhin hatte FCK-Boss Stefan Kuntz zuletzt trotz Wagners Misserfolgsbilanz von null Toren in zehn Spielen Interesse erkennen lassen, ihn mit in die Zweite Liga zu nehmen: „Ich bin überzeugt, dass eine Grundqualität bei ihm vorhanden ist.“ · csa

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