Wagner kann’s doch . . .

Freiburg (flü) · Der Bann ist gebrochen! In der zwölften Minute schoss Sandro Wagner gestern in Freiburg das 1:0 für Werder – es war sein erstes Bundesliga-Tor überhaupt und sein erster Pflichtspiel-Treffer im Bremer Trikot.

„Die Erleichterung ist riesig. Bei mir, weil ich getroffen habe. Und bei der ganzen Mannschaft, weil wir gewonnen haben. Ich bin total glücklich – das ist ein sehr guter Tag für mich und für Werder“, strahlte der 23-jährige Stürmer, der in den vergangenen Wochen harte Kritik hatte einstecken müssen. „Ich hatte eine Scheiß-Phase“, gestand Wagner, „aber ich habe nicht aufgegeben“.

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Schritt für Schritt arbeitete er sich näher heran, durfte schon gegen Leverkusen (2:2) von Beginn an stürmen – und nun traf er endlich. „Ich freue mich für ihn“, meinte Trainer Thomas Schaaf. Und Sportchef Klaus Allofs ergänzte: „Ich hoffe, dass das Tor eine Befreiung für ihn ist und es ihn weiter beflügelt.“ Das tut es – glaubt Wagner: „Das Tor wird mir sehr viel Selbstvertrauen geben.“

Nach seinem Treffer wirkte er wie aufgedreht, übertrieb es in mehreren Zweikämpfen allerdings mit seinem Ellbogen-Einsatz – und sah nach seinem sechsten Foul die Gelbe Karte (41.). Vor allem wegen seiner Vorbelastung nahm Schaaf seinen Angreifer nach knapp einer Stunde vom Feld und erklärte hinterher: „Das war eine Schutzmaßnahme.“

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