Vranjes prüft Angebote aus dem Ausland und der Liga

Jurica Vranjes

Bremen (flü) · Von Trainer Thomas Schaaf längst ausgemustert, fristete Jurica Vranjes im vergangenen halben Jahr ein Dasein zwischen Baum und Borke. Der Mittelfeldspieler wurde zur U 23 geschickt, wo er täglich trainierte.

Spielen durfte und darf er für den Drittligisten nicht. Eigentlich wollte sich der mittlerweile 31-Jährige so eine Tortur nicht noch weitere sechs Monate bis zum Ende seines Vertrages am 30. Juni antun. Doch einiges deutet darauf hin, dass sich für Vranjes nichts ändern wird. Denn bislang hat der ehemalige kroatische Nationalspieler keinen neuen Club gefunden. Und eine Vertragsauflösung – wie von ihm schon mal ins Auge gefasst – kommt nicht infrage; die finanziellen Einbußen wären zu hoch. „Ich könnte bis zum Sommer sofort zu vier, fünf Vereinen gehen, doch die sagen mir alle nicht zu“, meint Vranjes. Sportlich wie finanziell seien diese Anfrage nicht das, was er sich vorstellt. Aber der Kroate hat noch weitere Eisen im Feuer, wie er beteuert. So wird er in den nächsten Tagen Gespräche mit zwei ausländischen Clubs führen, die für ihn infrage kommen. „Ich muss jetzt abwarten, ob sich daraus etwas entwickelt“, erklärt Vranjes.

Und wenn nicht? „Dann bleibe ich noch ein halbes Jahr in Bremen, denn im Juli könnte ich zu einem Bundesligisten wechseln.“ Wer das ist, will Vranjes nicht verraten. Nur soviel: „Ich habe mit dem Trainer bereits gesprochen. Er möchte mich haben. Er weiß, dass ich jetzt noch die beiden anderen Gespräche habe. Sollte sich da nichts ergeben, könnte ich vielleicht nächste Woche schon einen Vorvertrag bei ihm unterschreiben“, gibt sich Vranjes zuversichtlich: „Vielleicht ist das ohnehin die beste Lösung.“

Klaus Allofs glaubt erst daran, wenn er etwas Handfestes vorliegen hat. „Juri hat einige Male angekündigt, dass er etwas in Aussicht hat. Doch bislang gibt es überhaupt keine Anfrage“, sagt der Werder-Sportdirektor.

Auch für Said Husejinovic hat Werder noch keinen Abnehmer gefunden. Der 23-jährige Bosnier, sogar noch bis 2012 in Bremen unter Vertrag, spielt in den Planungen von Coach Schaaf seit langem nur eine untergeordnete Rolle. Husejinovic („Im Winter bin ich weg“) hat bereits erklärt, Werder unbedingt verlassen zu wollen. Doch er ist anspruchsvoll, wie Allofs erklärt: „Said hat gewisse Vorstellungen, wo er spielen möchte.“ Am liebsten würde der Offensivspieler in der Bundesliga bleiben. „Doch das ist schwer zu realisieren“, weiß der Werder-Boss.

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