Kroate darf Werder ablösefrei verlassen / Bundesliga oder Hadjuk Split

Vranjes: Aussprache mit Schaaf

Jurica Vranjes

Werder-Bremen - BREMEN (kni) · Bestens gelaunt spazierte Jurica Vranjes gestern Nachmittag aus der Werder-Kabine. Dabei läuft’s bei ihm alles andere als gut. Der Kroate soll und will Bremen nach viereinhalb Jahren verlassen, hat aber immer noch keinen neuen Club. Außerdem machen ihm muskuläre Probleme zu schaffen.

„Alles nicht so schlimm“, sagte Vranjes und lachte. Die Verletzung habe er schon abgehakt, bereits heute will der 29-Jährige wieder mit der Mannschaft trainieren. Auch beim Thema Vereinssuche ist Vranjes ganz entspannt: „Ich gehe davon aus, dass nächste Woche eine Entscheidung fallen wird. Bis zum 31. Januar ist noch genügend Zeit.“ Zwei Vereinen aus der Türkei habe er abgesagt. Auch ein Wechsel nach Russland sei kein Thema. „Das muss ich mir – bei allem Respekt vor diesen beiden Ländern – am Ende meiner Karriere nicht mehr antun“, sagte Vranjes und klärte auf: „Am liebsten würde ich in der Bundesliga bleiben. Wenn das nicht klappt, gehe ich zurück nach Kroatien. Es gibt eine Anfrage von Hadjuk Split, das wäre sehr interessant für mich.“ Namen von deutschen Interessenten („Zwei, drei Vereine haben sich gemeldet“) möchte er nicht nennen. Aber es ist längst kein Geheimnis mehr, dass der 1. FC Nürnberg zu diesen Clubs gehört.

Neu ist dagegen, dass Vranjes Werder trotz eines Vertrages bis 2011 ablösefrei verlassen kann. „Das wurde mir zugesichert und ist sehr korrekt von Werder“, erklärte Vranjes. Ohnehin hat er mit Trainer Thomas Schaaf, der ihn seit Monaten nicht mehr spielen lässt, seinen Frieden geschlossen. „Wir haben uns in Dubai ausgesprochen“, berichtete Vranjes von einem Treffen, an dem auch Werder-Boss Klaus Allofs teilnahm. Nur eines ärgert Vranjes: „Schade, dass es das Gespräch nicht früher gegeben hat. Vielleicht wäre dann alles ganz anders gekommen.“

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