Vormarsch in die Komfortzone? „Ich rechne mit einer Saison zwischen Platz zehn und 15“

Frings: Kein Grund zur Lockerheit

Bremen - Der Mannschaftsrat war da, das Bundesliga-Trainerteam mit Viktor Skripnik an der Spitze auch. Die Mitgliederversammlung – ein Pflichttermin. Aber Co-Trainer Torsten Frings fehlte, er hatte einen anderen Termin wahrzunehmen.

Aber der Co-Trainer hätte mit den Geschäftszahlen ohnehin nicht so viel anfangen können. „Das ist nicht unser Bereich“, sagte der Ex-Nationalspieler. Seine Baustelle ist nicht die Gewinn- und Verlustrechnung, sondern die Tabelle. Und auch dort hat Werder trotz zwei Siegen aus den vergangenen drei Partien weiterhin Nachholbedarf. Von Entspannung will Frings fünf Spieltage vor Hinrundenende jedenfalls nichts hören. „Mit den Siegen sind wir sehr zufrieden. Aber wieso sollten wir jetzt locker sein? Wir stehen immer noch unten drin“, sagt er mit Blick auf Rang 14. Ohnehin geht er davon aus, dass wir die „ganze Saison Probleme haben werden. Ich rechne damit, dass wir uns ständig zwischen Platz zehn und 15 bewegen werden.“ Und jeder weiß: Eine Komfortzone ist das nicht.csa

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