Vorm Nordderby: Polizei und Metronom ziehen positive Zwischenbilanz

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Ein erstes positives Zwischenfazit vor dem Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV hat der Metronom gezogen.

Bremen - Die Polizei und das Unternehmen Metronom haben ein positives Zwischenfazit vor dem Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV gezogen. Die Eisenbahngesellschaft bedankte sich sogar bei den anreisenden HSV-Anhängern.

Update 18 Uhr: Bis zum Anpfiff des Nordderbys gab es laut Polizeisprecher Dirk Siemering keine Festnahmen. Insgesamt sollen 720 Einsatzkräfte der Polizei sowie etwa 350 von der Bundespolizei - also insgesamt mehr als 1000 Personen - im Einsatz gewesen sein.

Update 17 Uhr: Die Bremer Polizei spricht von einer friedlichen Anreise zum Nordderby. "Wir sind mit dem Verlauf vor dem Spiel sehr zufrieden", sagt Dirk Siemering, Sprecher der Polizei Bremen. Auch die Fantrennung auf dem Weg zum Stadion habe sehr gut geklappt. Das Konzept der Polizei sieht es vor, Anhänger des SV Werder Bremen und des Hamburger SV zu separieren.

In Rücksprache mit der Bundespolizei sei es laut Siemering auch am Hauptbahnhof ruhig geblieben. Es habe nur kleinere Auseinandersetzungen gegeben. "Das haben wir schon ganz anders erlebt", so Siemering.

Auf die aktuelle Terrorgefahr bezogene Maßnahmen seien kaum festzustellen. Autos, die in die Tiefgarage des Weserstadions wollten, wurden von der Polizei kontrolliert und von Sprengstoffhunden abgesucht.

Zwischenbilanz 15.30 Uhr: "Ausgelassen und voller Vorfreude – aber friedlich und sicher", sei laut Metronom die Anreise verlaufen. Nahezu pünktlich sei heute Vormittag die Anreise der Fußballfans im metronom nach Bremen gestartet. Vier Züge brachten fast 3000 – vorwiegend HSV Fans – zum Nordderby nach Bremen.

„Wir danken dem HSV und den Fans ganz ausdrücklich, so macht Fußball Spaß“ sagte Wilmut König, Leiter Fahrgastservice bei metronom, in einer Pressemitteilung.

Polizei sichert das 103. Nordderby

„Die Fans haben uns verstanden, dass wir nur nach Bremen fahren, wenn sich alle an die Regeln halten“ merkte Björn Pamperin, Pressesprecher des Metronom, an. Er freue sich auf ein spannendes Spiel und eine ebenso friedliche Rückreise.

pfa / csa

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