Von Fütterer bis Schütz 

Käupers Vorgänger: Bremer bei Werder

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Ole Käuper stand gegen Bayer Leverkusen zum ersten Mal in der Bundesliga auf dem Platz - und das direkt von Beginn an.

Mit Ole Käuper stand gegen Bayer Leverkusen mal wieder ein gebürtiger Bremer in Werders Startelf. Wir haben in den Geschichtsbüchern geblättert und noch weitere Werder-Spieler gefunden, die in ihrer Heimatstadt auf Bundesliga-Niveau spielten - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. 

Der bisher letzte in Bremen geborene Spieler mit Bundesligaeinsatz für Werder war Danny Fütterer. Bei diesem einen Einsatz blieb es für ihn  aber, in der Saison 1998/99 stand er knapp eine Hälfte auf dem Feld. 

Der Direktor von Werders Nachwuchsleistungszentrums, Björn Schierenbeck, spielte von 1997 bis 1998 und von 1999 bis 2001 in der grün-weißen Bundesligamannschaft. 16 Mal stand der Innenverteidiger auf dem Platz.

Ersan Dogu gab 1995/96 sein Bundesliga-Debüt gegen Borussia Dortmund, für die Startelf reichte es bei insgesamt fünf Liga-Einsätzen aber nur einmal. Bei den Borussen wurde damals übrigens Heiko Herrlich, der Trainer von Werder-Gegner Bayer Leverkusen, eingewechselt.

Uwe Harttgen spielte während seiner Karriere nie südlich von Hannover, für Werder lief er 82 Mal in der Bundesliga auf. In der Saison 1992/93 wurde er Deutscher Meister mit den Bremern und holte 1991 und 1994 den DFB-Pokal.

Dirk Lellek stand nur in sechs Ligapartien der Saison 1984/85 auf dem Platz, traf aber direkt bei seinem Debüt gegen Fortuna Düsseldorf.

Arnold „Pico“ Schütz (Mitte) war der Kapitän der ersten grün-weißen Meistermannschaft.

272 Bundesliga-Einsätze für Werder absolvierte Uwe Bracht. Der Mittelfeldspieler lief zwischen 1973 und 1984 für die Grün-Weißen auf und schoss 37 Tore.

Ehrenspielführer Dieter Burdenski stand von 1972 bis 1988 im Tor der Bremer, kam dabei auf 444 Bundesligaspiele in Grün-Weiß und wurde in seiner letzten Saison an der Weser Deutscher Meister.

Innenverteidiger Dieter Zembski lief in 179 Ligaspielen für Werder auf. Der Innenverteidiger spielte von 1968 bis 1975 bei den Grün-Weißen.

Herbert Meyer trug in 32 Ligaspielen das Werder-Trikot, von 1968 bis 1971. Zuvor hatte er bei Werders Amateuren gekickt.

Die erste Meisterschaft 1965 hat Werder unter anderem Max Lorenz zu verdanken, 176 Partien im grün-weißen Trikot bestritt der Mittelfeldspieler zwischen 1960 und 1969.

Beinahe gleich lang - von 1959 bis 1969 - spielte Gerhard Zembrowski für die Bremer. Der Rechtsaußen lief in 145 Bundesligaspielen für Werder auf und schoss in der Meister-Saison elf Tore. 

Arnold „Pico“ Schütz ist die Bremer Legende schlechthin, spielte von 1955 bis 1972 für die Grün-Weißen. 253 Ligaspiele, 69 Tore und eine Deutsche Meisterschaft konnte der Ehrenspielführer in seiner Karriere verbuchen.

(gra)

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Jiri Pavlenka
Jiri Pavlenka: Ohne Chance beim frühen Gegentor, da hatte ihm Sane übel mitgespielt. Kurz darauf machte ihm Gebre Selassie das Leben schwer. Aber der Keeper blieb ruhig und verhinderte am Ende eine höhere Niederlage. Note 2 © nordphoto
Milos Veljkovic
Milos Veljkovic: Sehr passiv als rechter Innenverteidiger, hätte auch beim 0:1 durchaus mehr eingreifen können. Tat auch wenig für den Spielaufbau. Note 4 © nordphoto
Lamine Sane
Lamine Sane (bis 61.): Nach Erkältungspause gegen Dortmund zurück im Team und überhaupt noch nicht wieder auf der Höhe. Verpasste ungeschickt die Hereingabe von Bailey und schenkte Alario das 1:0. Es wurde nicht besser. Nach einem ungestümen Einsteigen gegen Volland sah er Gelb und kurz danach für sein sehr hohes Bein gegen Bailey fast Gelb-Rot (60.). Deshalb musste Sane schnell runter. Note 5 © nordphoto
Niklas Moisander
Niklas Moisander: Das war ein ganz anderer Finne als sonst – alles andere als cool. Drei schlimme Ballverluste allein in Halbzeit eins, die zum Glück folgenlos blieben. Stabilisierte sich immerhin nach der Pause. Note 4 © nordphoto
Theodor Gebre Selassie
Theodor Gebre Selassie: Der Tscheche dürfte noch häufiger von Bailey träumen – und zwar schlecht. Der Jamaikaner lief ihm immer wieder weg, wie vor dem 0:1. Aber Gebre Selassie bekam auch kaum Unterstützung. Verhinderte aber auch einmal gegen Bailey das 0:2 (71.). Note 5 © nordphoto
Ludwig Augustinsson
Ludwig Augustinsson: Hatte ebenfalls einen schwierigen Stand – in seinem Fall gegen Bellarabi. Sah dabei aber nicht so schlecht aus wie Gebre Selassie. Nach vorne bemüht, aber praktisch wirkungslos. Note 4 © nordphoto
Thomas Delaney
Thomas Delaney: Als Sechser um Ordnung und Stabilität bemüht, aber zunächst nicht so zweikampfstark wie zuletzt. Rückte in Hälfte zwei ins rechte Mittelfeld, später wieder zurück auf die Sechs. Bis auf Kampf kam da nicht so viel vom Dänen. Note 4 © nordphoto
Ole Käuper
Ole Käuper (bis 74.): Der 20-Jährige begann seine Bundesliga-Premiere etwas nervös. Und als er sich ein bisschen eingelebt hatte, bekam er erst mal von Baumgartlinger eine Hand ins Gesicht verpasst. Konnte im rechten Mittelfeld zwar nur wenige Akzente setzen, hätte Gebre Selassie auch noch mehr gegen Bailey unterstützen können, aber immerhin war seine Fehlerquote für ein Debüt okay. Wechselte nach der Pause auf die Sechs, machte es dort ordentlich. Note 4 © Gumz
Florian Kainz
Florian Kainz (70.): Der Bartels-Ersatz, der (noch) keiner ist. Im linken Mittelfeld zwar bemüht, aber praktisch ohne Durchschlagskraft. Eine gute Flanke vor der Pause, das war es. Und nach hinten spekulierte er zu oft, verzichtete gerne mal auf den notwendigen Sprint. Note 5 © nordphoto
Maximilian Eggestein
Maximilian Eggestein: Begann als Zehner, war aber alles andere als ein Spielmacher. Dafür kam er vor der Pause viel zu selten an den Ball – nur 13 Mal. Immerhin mit einer guten Kopfballchance (32.). Wechselte in Halbzeit zwei ins linke Mittelfeld, tat dort aber auch zu wenig für das Offensivspiel. Note 4,5 © Gumz
Max Kruse
Max Kruse: Das Fehlen seines verletzten Kumpels Bartels war ihm schon anzumerken, fand nur selten den passenden Adressaten für seine Ideen. Tat sich mit Ball allerdings auch selbst etwas schwer und baute immer mehr ab, da muss von einem Kapitän, Kruse vertrat den angeschlagenen Junuzovic, mehr kommen. Note 4,5 © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Zlatko Junuzovic (ab 61.): Sollte trotz Wadenproblemen Schwung ins Bremer Spiel bringen und hatte immerhin eine gute Chance, wurde aber geblockt (86.). Note - © nordphoto (Archiv)
Ishak Belfodil
Ishak Belfodil (ab 70.): Der Stürmer war wirkungslos, bekam aber auch kaum Bälle. Note - © dpa
Izet Hajrovic
Izet Hajrovic (ab 74.): Konnte dem Spiel auch keine Wende mehr geben. Note - © nordphoto (Archiv)

Quelle: DeichStube

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