Virusinfekt: Prödl verpasst sein Ablösespiel in Graz

Sebastian Prödl lässt sich derzeit in Bremen eingehend untersuchen.

Werder-Bremen - NORDERNEY n Werder macht sich große Sorgen um Sebastian Prödl.

Wegen einer Virusinfektion verpasst der Österreicher das am Samstag beginnende Trainingslager in seiner Heimat. Prödl ist bereits am Montag aus dem Trainingslager auf Norderney abgereist, weil er sich seltsam schlapp gefühlt hatte und auch seine unter Belastung gemessenen Vitalwerte Auffälligkeiten gezeigt hätten, so Sportdirektor Klaus Allofs. In einer Pressemitteilung ist von „kontrollbedürftigen Befunden“ die Rede.

„Wir nehmen seine Beschwerden ernst und wollen auf keinen Fall ein Risiko eingehen. Deswegen haben wir ihn umgehend aus dem Trainingsbetrieb herausgenommen. Wir geben ihm jetzt die Zeit, alles richtig auszukurieren“, sagte Allofs und ergänzte: „Bei diesen Dingen kann man nie vorsichtig genug sein.“

Derzeit unterzieht sich Sebastian Prödl in Bremen im Klinikum Links der Weser eingehenden Untersuchungen. Noch ist seine Krankheit undefiniert. „Ein Virus eben“, meint Allofs: „Aber wir lassen Sebastian jetzt auf den Kopf stellen.“

Den Bremer Trainingsauftakt hatte der 22 Jahre alte Prödl noch mitgemacht und war auch am ersten Norderney-Tag noch dabei. Dann hieß es: Grippaler Infekt, Pause. Doch es ist wohl mehr. Besonders bitter für den Innenverteidiger: Die Woche in Österreich beginnt für Werder am Samstag mit einem Testspiel bei Sturm Graz, Prödls Ex-Club, bei dem er bis 2008 gespielt hatte. Die Partie ist sein Ablösespiel, und er fehlt. „Das ist sehr schade, ich hatte mich unheimlich darauf gefreut, aber die Gesundheit geht vor. Ich habe mich seit dem Trainingsauftakt bei allen Übungen sehr schwach gefühlt. Jetzt muss ich die Geduld aufbringen, meinem Körper die Zeit zu geben, die er bis zur vollständigen Genesung benötigt. Es gilt einfach abzuwarten, bis sich die Werte wieder normalisieren. Ich hoffe dennoch, dass ich bald wieder zur Mannschaft stoßen kann“, so Prödl gestern Vormittag.

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