Vier Tore – und Platz eins in der Grippe-Statistik

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Die Anfänge: Verteidiger Petri Pasanen in seiner ersten Werder-Saison 2004/2005

Bremen - (mr) · Die Zeit der Nummer „3“ ist bald vorbei. Nach sieben Jahren verlässt Petri Pasanen (30) im Sommer Werder Bremen. Ein Blick auf . . .

seine Tore

Die Treffer des Finnen lassen sich an einer Hand abzählen. In fast sieben Saisons schlug er nur vier Mal zu. Und dabei hatte es so verheißungsvoll begonnen: In seinem zweiten Bundesligaspiel erzielte der Verteidiger mit einem Rechtsschuss sein erstes Tor – beim 4:0 in Rostock am 14. August 2004. Danach kam lange nichts mehr, erst in der Saison 2007/2008 klappte es wieder – und wie. Beim 2:1 gegen Frankfurt (1. September 2007) gelang dem Finnen mit einem 25-Meter-Freistoß-Hammer sein schönstes Bundesliga-Tor. Es folgten Treffer gegen den HSV (zum 2:1-Endstand am 1. Dezember 2007) und im DFB-Pokal beim 3:0 in Kaiserslautern (28. Oktober 2009).

seine Verletzungen

Kleinere Blessuren hatte Pasanen immer mal wieder – vor allem in der Bremer Grippe-Statistik liegt er uneinholbar vorne. Seine kurioseste Verletzung zog er sich im Sommer 2008 zu, als er in Finnland seinen Wehrdienst ableistete und bei einem Gepäckmarsch ausrutschte.

Petri Pasanen - 7 Jahre Werder Bremen

Petri Pasanen

Ein Mal erwischte es ihn aber schlimmer. Mit einem Schädel-Hirn-Trauma, das immer wieder Kopfschmerzen und Schwindelanfälle zur Folge hatte, fiel er im Herbst 2005 fast drei Monate aus. Und das, nachdem er in der Champions League gegen den FC Barcelona am 14. September 2005 (0:2) gerade eine Gala und eine seiner besten Leistungen im Werder-Trikot abgeliefert hatte. „Ich habe in einem Jahr gleich fünf Mal einen heftigen Schlag gegen den Kopf bekommen. Jetzt muss ich den Preis dafür bezahlen“, sagte Pasanen damals. Statt die ihm zugedachte Rolle als Bremer Abwehrchef auszufüllen, verlor er den Anschluss und seinen Stammplatz an Frank Fahrenhorst.

seine Fairness

Diese Zahlen sind erstaunlich: In seiner Werder-Zeit ist der Abwehrmann noch kein einziges Mal vom Platz geflogen – sehr fair. Er sah insgesamt nur 17 Mal Gelb, musste noch nie eine Sperre absitzen. Allerdings droht jetzt die „gelbe Gefahr“. Vier Verwarnungskarten hat er. Noch eine – und er muss erstmals aussetzen.

Training am Mittwoch

Werder-Training am Mittwoch

seine Vereinstreue

Petri Pasanen und Werder – das passt(e) wunderbar. Wie sehr sich der 30-Jährige in Bremen wohlfühlt, offenbarte er im Sommer 2009. „Die Bremer sind ehrliche Leute, die viel arbeiten und stolz auf ihre Stadt sind – auf ihr kleines Bremen. Das gefällt mir, das passt zu meiner Mentalität als Finne“, hatte Pasanen in einem Interview im Trainingslager in Bad Waltersdorf über seine sportliche Heimat geschwärmt.

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