Allofs wundert sich über das Schaaf-Aus

„Vielleicht war es eine Erleichterung“

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Trainer Thomas Schaaf (l) und Sportdirektor Klaus Allofs vom Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen zeigen am 16.05.2004 bei der Meisterfeier auf dem Bremer Marktplatz die Meisterschale.

Werder-Bremen - BREMEN/WOLFSBURG · Es ist kurios: Als im vergangenen November Klaus Allofs seinen Abschied von Werder verkündete, war Bremen in heller Aufregung. Würde der Manager seinen langjährigen Wegbegleiter Thomas Schaaf mitnehmen zum VfL Wolfsburg?

Die Angst war so groß, dass der Bremer Aufsichtsratsvorsitzende Willi Lemke sogar öffentlich über eine sofortige Vertragsverlängerung mit dem Trainer nachdachte. Ein knappes halbes Jahr später ist Schaaf bei Werder Geschichte, die Ära beendet. Und in Wolfsburg staunt Allofs über die Entwicklung.

„Ich war schon ein bisschen überrascht“, kommentierte der 56-Jährige die Trennung. „Ich hatte nicht vor dem letzten Spiel mit einer Veränderung gerechnet“, sagte er.

Mehr als 13 Jahre waren die beiden ein „Werder-Paar“. Der eine ging freiwillig, der andere nicht. „Thomas Schaaf war immer die Idealbesetzung für Werder, weil er sich zu 100 Prozent mit dem Verein identifiziert hat“, meinte Allofs und berichtete kurz von einem Telefonat mit Schaaf gestern Vormittag: „Ich hatte den Eindruck, dass es ihm gut geht. Die schwierige Phase in den letzten Wochen hat ihn sehr gefordert – vielleicht war es sogar eine Erleichterung.“ · csa/dpa

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