Viel Lob für Vorbereiter Garcia

Wie einst in Palermo

+
Immer voller Einsatz: Santiago Garcia (l.).

Mainz/Bremen - Ein langer, energischer Sprint gegen Leon Balogun, ein mit letzter Kraft herausgeholter Eckball für Werder – danach ging nichts mehr.

Santiago Garcia sank beim Auswärtsspiel in Mainz in der 74. Minute zu Boden und signalisierte der Bremer Bank: Auswechseln, bitte! „Ich hatte Schmerzen in der linken Wade, deshalb sind wir ein bisschen vorsichtig gewesen“, erklärte der Argentinier, der alles gegeben hatte und schon vorher in der Partie nach harten Zweikämpfen zwei Mal behandelt worden war.

Coach Viktor Skripnik zeigte sich hinterher ganz angetan von der leidenschaftlichen Spielweise des Linksverteidigers: „Bei ihm gibt es kein Zögern, ob er in ein Duell geht. So einen braucht jedes Team, jeder Trainer. Santi war heute einer der Besten.“ Wegen der Wadenblessur hatte Skripnik jedoch ein mulmiges Gefühl und „ein bisschen Angst“, dass Garcia erst mal ausfällt. Wird er nicht. Gestern Vormittag war er wie alle anderen am Weserstadion und absolvierte ein Regenerationsprogramm. Gut für Werder, dass es nichts Schlimmeres ist – denn der 27-Jährige ist in der Mainz-Form nicht zu ersetzen. Er marschierte die linke Seite rauf und runter und bereitete mit Linksflanken die beiden Treffer von Anthony Ujah vor. Ein Assist-Doppelpack war ihm in über zwei Jahren Bundesliga noch nie gelungen. „Das habe ich erst ein Mal geschafft“, erinnert sich Garcia, „damals in Palermo“.

mr

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

"Stolzer" Wagner bezwingt polternden Mourinho

"Stolzer" Wagner bezwingt polternden Mourinho

Regierungspartei gewinnt Wahl in Japan

Regierungspartei gewinnt Wahl in Japan

Einzelkritik: Pavlenka sicher, Bartels ganz schwach

Einzelkritik: Pavlenka sicher, Bartels ganz schwach

Meistgelesene Artikel

Rosenberg zum dritten Mal Schwedischer Meister

Rosenberg zum dritten Mal Schwedischer Meister

Das passiert am Dienstag

Das passiert am Dienstag

Schlimme Werder-Krise: Nouri bleibt, Psychologe kommt

Schlimme Werder-Krise: Nouri bleibt, Psychologe kommt

Das passiert am Mittwoch

Das passiert am Mittwoch

Kommentare