Trainer Schaaf lobt Hartherz – und der lobt zurück / Selbstkritik nach schwachem BVB-Spiel

„Viel Spaß“ mit dem Emporkömmling

Werders Linksverteidiger Florian Hartherz (links) und Trainer Thomas Schaaf halten viel voneinander. ·

Bremen - Der große Gewinner aus Werders Winter-Vorbereitung war „sauer“ auf sich selbst. „Ich habe mich schon gefragt, warum ich so gespielt habe“, erinnert sich Florian Hartherz mit ungutem Gefühl an das 0:1 in Dortmund am Samstag und ergänzt selbstkritisch: „Ich habe viele Fehlpässe gespielt und überhaupt nicht reingefunden.“

Doch der 18-Jährige, der seit dem 19. Spieltag (1:1 gegen Leverkusen) als Linksverteidiger gesetzt ist und in seinen nunmehr acht Startelf-Einsätzen in der Bundesliga teils gute, teils durchwachsene Leistungen ablieferte, will sich von dem „unglücklichen Auftritt“ beim BVB nicht aus der Bahn werfen lassen. „So etwas kann mal passieren. Ich weiß, dass bei mir noch Steigerungspotenzial da ist“, sagt Hartherz.

Werder-Training: Mehr Alternativen für Schaaf

Thomas Schaaf hat jedoch schon eine gehörige Verbesserung gesehen beim Linksfuß, der im Sommer 2011 aus der A-Jugend des VfL Wolfsburg gekommen war. Seit der Rückrunde vertraut der Werder-Coach statt auf Lukas Schmitz eben auf Emporkömmling Hartherz – und lobte ihn gestern ausgiebig: „Er ist sehr engagiert, sehr konzentriert, macht seine Sache hervorragend. Von Nervosität merkt man nichts bei Florian. Es passt einfach gut, wir haben viel Spaß mit ihm.“

Den hat auch der junge Linksverteidiger. Sichtlich erfreut nahm er das Lob seines Coaches auf und spielte den Ball prompt zurück: „Der Trainer gibt mir sehr viel Selbstvertrauen. Ich freue mich jeden Tag aufs Training“, schwärmte Hartherz, dem es in Bremen und bei Werder bestens gefällt: „Hier zu arbeiten, macht einfach Spaß. Es ist so ruhig und entspannt.“ · mr

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