Jede Menge Arbeit für Werder

Fokus auf die Defensive

Kaum angekommen in Belek ging es für die Werder-Profis gleich zum Training auf den Platz

Belek - Das Dutzend ist voll! Gestern Nachmittag um 14.30 Uhr türkischer Zeit (eine Stunde später als in Deutschland) landete Werder in Antalya und fuhr weiter nach Belek, wo die Bremer zum insgesamt zwölften Mal ihr Wintertrainingslager aufschlugen und sich auf die Rückrunde der Bundesliga vorbereiten – mit 29 Spielern und ohne Florian Hartherz, der wegen eines grippalen Infekts in Deutschland geblieben war und vermutlich auch nicht nachreist.

Die Sonne schien in Belek zwar nicht, aber immerhin waren die Temperaturen (14 Grad) angenehm und es regnete – anders als vormittags – nicht mehr.

In der Ankunftshalle in Antalya herrschte reges Treiben. Fast zeitgleich waren die belgischen Proficlubs aus Anderlecht und Charleroi sowie der niederländische Erstligist Zwolle angekommen – mit einem bekannten Gesicht: Stürmer Denni Avdic. Der Schwede, von Werder an Zwolle (Testspielgegner am Freitag) ausgeliehen, wurde von den Werder-Profis Clemens Fritz und Kevin De Bruyne gleich freundlich empfangen und nutzte dann die (ziemlich lange) Wartezeit am Gepäckband, um auch seine anderen ehemaligen Teamkollegen und Trainer Thomas Schaaf per Handschlag zu begrüßen.

Erstes Training in Belek

Anschließend trennten sich die Wege. Die Bremer fuhren in ihre Nobelherberge „Gloria Serenity Resort“, packten kurz ihre Sachen aus und zogen sich um. Schaafs erster Eindruck war „sehr gut: Wir haben das richtige Wetter, das richtige Hotel und wieder Top-Bedingungen.“ Diese Gegebenheiten nutzte der Chefcoach noch am Abend zur ersten Trainingseinheit unter Flutlicht. „Wir sind nur eine Woche da und haben ein volles Programm“, begründete er den straffen Zeitplan: „Für andere Sachen bleibt wenig Zeit, aber wir sind ja auch zum Arbeiten da.“ Der abendliche Auftakt stimmte den Trainer schon mal optimistisch: „Die Mannschaft war sehr fleißig. So wollen die Spieler weitermachen.“

In der Tat zeigte sich sein Personal sehr einsatzfreudig. „Wir haben in der Vorbereitung lediglich zwei Wochen und wollen schnell wieder auf 100 Prozent und in den Rhythmus kommen“, meinte Stürmer Nils Petersen, der vor sechs Jahren schon mal mit Carl Zeiss Jena in Belek war. Aaron Hunt sieht’s ähnlich. Der Bremer Vizekapitän hat das Türkei-Trainingslager 2012 wegen einer Verletzung verpasst und Belek „auch schon ein bisschen vermisst“, wie er schmunzelnd anmerkte. Nun weiß er, dass es für sein Team „einiges zu arbeiten“ gibt: „Vor allem das Defensivverhalten, wir haben in der Hinrunde einfach zu viele Gegentore bekommen. Aber auch Standards, aus unseren Ecken haben wir zum Beispiel viel zu wenig herausgeholt. Das sind Sachen, die mir auf Anhieb einfallen.“

Aber sicher nicht die einzigen. Es gebe „eine ganze Menge“ zu tun, betonte Schaaf: „Wir werden alle Themen ansprechen.“ In den drei Testspielen – beim Tuttur-Cup gegen Trabzonspor (Montag) sowie am Mittwoch gegen den VfL Wolfsburg mit Ex-Sportchef Klaus Allofs oder Besiktas Istanbul mit Ex-Stürmer Hugo Almeida und dann am Freitag gegen Zwolle – will der Bremer Trainer „ganz genau hinschauen, wie jeder Einzelne drauf ist. Das sind ganz wichtige Spiele. Da werden wir sehen, wo Handlungsbedarf ist und wo wir schon gut aufgestellt sind.“

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