Werder stimmt sich auf Hertha ein

Videoanalyse und Volldampf

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Die Profis hatten es gestern Mittag eilig. Weit vor der sonst üblichen Zeit erschienen sie in der Kabine. Der Grund: Trainer Thomas Schaaf hatte um 14.30 Uhr zur Videoanalyse gebeten. Schonungslos wurden noch einmal die Fehler aus dem Gladbach-Spiel aufgezeigt und besprochen.

Nach 45 Minuten ging’s dann auf den Platz – und dort gaben die Spieler richtig Vollgas. Es wurde gekämpft, gegrätscht, gerannt. Per Mertesacker dirigierte lautstark von hinten, Mesut Özil und Aaron Hunt, denen zuletzt auch teamintern fehlende Defensivarbeit vorgeworfen worden war, erkämpften sich die Bälle. Alles ganz nach den Vorstellungen von Schaaf, der längst nicht mehr so viel hineinrufen musste, wie noch tags zuvor. „Ich habe das Gefühl, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir haben gut trainiert“, glaubt Torsten Frings fest daran, dass jetzt endgültig die Wende eingeläutet ist: „Wir sind wieder dabei, zu unserer Kompaktheit zurückzufinden.“

Wie schon am Montag ließ Schaaf den Finnen Petri Pasanen für den Tunesier Aymen Abdennour auf der Linksverteidigerposition spielen. Im Mittelfeld erhielt erneut Peter Niemeyer den Vorzug vor Tim Borowski. Womit eine Vorentscheidung im Kampf um die Startplätze für das Heimspiel am Freitag (20.30 Uhr) gegen Hertha BSC gefallen sein dürfte.

Nicht dabei waren gestern die verletzten Sebastian Boenisch und Daniel Jensen. Philipp Bargfrede absolvierte erneut eine Laufeinheit.

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