Werder-Coach Schaaf verpasst 200. Bundesliga-Sieg

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Thomas Schaaf muss auf seinen 200. Bundesliga- Sieg als Trainer von Werder Bremen weiter warten.

Thomas Schaaf muss auf seinen 200. Bundesliga- Sieg als Trainer von Werder Bremen weiter warten. Das Team des 49- Jahre alten Fußball-Lehrers kam am Samstag in der Partie beim VfL Wolfsburg nur zu einem 0:0 und verpasste den Jubiläums-Erfolg für den Coach.

Auch die Wolfsburger blieben mit der Punkteteilung vor 30 000 Zuschauern in der ausverkauften VW-Arena in der Nähe der Abstiegsplätze und erhöhten damit den Druck auf Trainer Steve McClaren. In einem Spiel mit wenigen Chancen vergab Torsten Frings in der 74. Minute die beste Bremer Möglichkeit, als VfL-Keeper Diego Benaglio den schwach geschossenen Elfmeter des Kapitäns an die Latte lenken konnte. Drei Minuten später schoss Edin Dzeko einen Strafstoß für den VfL über das Werder-Tor.

Remis in der ausverkauften VW-Arena

VfL Wolfsburg gegen Werder Bremen

Der seit Mai 1999 als Bremer Profi-Coach arbeitende Schaaf sah eine solide Abwehrarbeit seines Teams. Werder spielte deutlich defensiver als Schaaf es sonst propagiert. Die Bremer, bei denen erneut acht Profis fehlten, waren zuerst auf Schadensbegrenzung bedacht und lauerten auf Konter. Wenig Probleme bereitete denBremern ihr ehemaliger Mitspieler Diego. Der brasilianische Ballzauberer, der für Werder in 84 Bundesliga-Spielen 38 Tore erzielt hatte, lief anfangs viel, war sehr engagiert und in den ersten Minuten der auffälligste Mann.

Werder Bremen trennt sich 0:0 vom VfLWolfsburg 

Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg

 Der Mittelfeld-Regisseur des VfL war aber nicht sehr effektiv, wurde oft vom starken Clemens Fritz gestört oder übertrieb es mit seinen Einzelaktionen. Der für rund 15 Millionen Euro aus Turin geholte Profi baute während des Spiels ab. Er fiel am meisten durch Reklamieren auf. Kein Zufall, dass der Brasilianer wegen Meckerns erneut Gelb sah - bereits die sechste Verwarnung in der laufenden Saison. Dabei hatte er noch während der Woche Besserung gelobt. Ohne Diegos Pässe wirkte der Wolfsburger Sturm fast durchgängig harmlos. Mit Mario Mandzukic für den angeschlagenen Grafite konnte sich der Angriff gegen die Werder-Abwehr um den wieder verbesserten Innenverteidiger Per Mertesacker kaum durchsetzen.

 Der kroatische Offensivspieler agierte an der Seite von Top-Torjäger Dzeko unauffällig und hoffte vergeblich auf sein erstes Bundesliga-Tor. Bei der besten VfL-Chance aus dem Spiel heraus war Mertesacker in der 62. Minute schneller und rettete vor Mandzukic. Aber auch die Bremer Offensive war wenig durchschlagskräftig. Ohne den weiterhin verletzten Torjäger Claudio Pizarro und den wegen der Roten Karte gegen St. Pauli gesperrten Hugo Almeida war Werder nicht zwingend genug.

Marko Arnautovic mühte sich als einzige Spitze, konnte sich aber nur selten durchsetzen und vergab in der 83. Minute die beste Chance. Es gab allerdings auch nur wenig Anspiele für den Österreicher, der überdies oft imAbseits stand. Werder verlegte sich in Wolfsburg auf schnelle Gegenangriffe, doch das gelang nicht sehr häufig. Marko Marin blieb mit seinen Dribblings fast immer hängen, Aaron Hunt konnte als zentraler Mittelfeldmann nur wenig Akzente setzen.

Startaufstellung Werder Bremen: Wiese - Schmidt, Prödl, Mertesacker, Pasanen - Bargfrede, Frings - Fritz, Hunt, Marin - Arnautovic Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach)

Startaufstellung VfL Wolfsburg: Benaglio - Pekarik, Kjær, Barzagli, Schäfer - Josué - Riether, Cigerci - Diego - Mandzukic, Dzeko

dpa

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