Vertrag bis 2020 für den Ex-Bremer / „Stolz, ein Hornet zu sein“

Watford angelt sich Prödl

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Spielt künftig für den FC Watford in der Premier League: Sebastian Prödl.

Bremen - Von der Weser auf die Insel: Sebastian Prödl spielt in den kommenden fünf Jahren für den englischen Premier-League-Aufsteiger FC Watford. Gestern verkündeten der Verein und der Spieler die Einigung auf einen Vertrag bis 2020. Prödl hat damit sportlich zwar keine 1a-Adresse gefunden, ist wirtschaftlich aber auf der Gewinnerseite. In der Premier League werden deutlich höhere Gehälter gezahlt als in der Bundesliga.

Werder Bremen kann der österreichische Innenverteidiger ablösefrei verlassen. Verein und Spieler hatten sich nicht auf eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages einigen können. Prödl gab deshalb Mitte Mai seinen Abschied aus Bremen bekannt – nach sieben Jahren und 176 Pflichtspielen. Nun heuert er in Watford an – jenem Club, der einst von Elton John groß gemacht wurde. Die Pop-Legende hält auch heute noch Anteile des Vereins, das Sagen hat aber die italienische Unternehmerfamilie Pozzo, die auch Udinese Calcio (Italien) und den FC Granada (Spanien) ihr Eigen nennt. Zum Geschäftsmodell gehört es, Spieler innerhalb der drei Clubs hin und her zu verleihen.

Ob Prödl auch damit rechnen muss, in den fünf Jahren mal in Udine oder Granada zu landen? Er geht wohl nicht davon aus, sondern freut sich, in England angekommen zu sein – seinem fußballerischen Traumziel. „Es macht mich stolz, dass ich in Zukunft ein „Hornet“ bin. Ich freue mich auf die großen Herausforderungen und hoffentlich viel Erfolg in der Premier League“, schreibt er auf seiner Facebook-Seite.

Laut Mitteilung des FC Watford hat sich der 30 Kilometer nordwestlich von London beheimatete Club (Spitzname: „The Hornets“, die Hornissen) im Werben um Sebastian Prödl gegen mehrere andere Premier-League-Vereine durchgesetzt. Darunter soll auch Leicester City gewesen sein.

csa

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