Verteidiger wird kommen, Schaaf soll verlängern

Sucht nach einem Abwehrspieler: WerderSportchef Klaus Allofs.

Bremen (flü) · Werder plant bereits für die kommende Saison, und das Hauptaugenmerk der Bremer liegt derzeit in der personellen Verstärkung der Defensive.

„Wir werden dort ganz sicher handeln“, kündigte Sportdirektor Klaus Allofs gestern an – und nannte auch die Gründe: „Wir haben für den Beginn der neuen Saison noch zu viele Fragezeichen."

Bei Naldo sehe es zwar derzeit ganz gut aus, doch ob der Brasilianer pünktlich einsteigen kann, ist ungewiss. Sebastian Prödl wird nach seinem Sehnenanriss noch nicht wieder zur Verfügung stehen, Petri Pasanen den Verein verlassen. „Hinzu kommt noch, ob wir Sebastian Boenisch einplanen können“, ergänzte Allofs, der leise Zweifel hegt, ob der Linksverteidiger zum Vorbereitungsstart voll einsteigen kann. Der Brasilianer Samuel, im Winter fast zum Nulltarif geholt, hat sich bislang nicht als die erhoffte Verstärkung herausgestellt. Also muss Verstärkung her, „und wir werden einen Weg finden“, sagte der Werder-Boss.

Ob der griechische Nationalverteidiger Avraam Papadopoulos (26) von Olympiakos Piräus, dem Verbindungen zu Werder nachgesagt werden, dabei eine Rolle spielt, wollte Allofs weder bestätigen noch dementieren. Auch aus verhandlungstechnischen Gründen sei es nicht sinnvoll, „jeden Namen zu kommentieren. Unsere Scouts sind ständig unterwegs, sie werden erkannt, und sofort wird eine Querverbindung hergestellt.“

Während die Suche nach einem Abwehrspieler also angelaufen ist, werden Gespräche über eine Vertragsverlängerung beim aktuellen Personal weiter ausgesetzt. „Wir stecken im Abstiegskampf und sind noch nicht gerettet. Daher macht es jetzt noch keinen Sinn, diese Gespräche zu führen“, sagte Allofs, der erst sportliche Klarheit haben will. Und was für die Spieler gilt, das betreffe auch Trainer Thomas Schaaf und ihn selbst, meinte der Werder-Sportchef. „Wir haben unsere grundsätzliche Haltung zu Thomas Schaaf in letzter Zeit immer wieder bekräftigt. Wir wollen weiter mit ihm zusammenarbeiten“, betonte Allofs. Schaafs Vertrag läuft im Sommer 2012 aus, „und es gibt keinen Hinweis darauf, dass er ihn nicht einhalten will. Von daher sind wir nicht in Zugzwang“, meinte Allofs und ergänzte: „Auch ich spiele nicht auf Zeit. Aber ich bin der Überzeugung, dass wir erst die wichtigeren Dinge lösen müssen.“ Allofs Vertrag läuft ebenfalls aus. Nach der Ankündigung des Aufsichtsrates, den Kontrakt mit ihm verlängern zu wollen, hatte der 53-Jährige die Gespräche vertagt, um sich mit Werder auf das Sportliche zu konzentrieren.

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