Löw verstimmt über Kritik von Frings

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Ihr Verhältnis ist nicht mehr das Beste: Bundestrainer Joachim Löw (l.) und Nationalspieler Torsten Frings.

Baku - Bundestrainer Joachim Löw hat verstimmt auf die Unmutsbekundungen des nicht für das WM -Qualifikationsspiel gegen Aserbaidschan nominierten Fußball-Nationalspielers Torsten Frings reagiert.

"Ich habe mit ihm 20 Minuten telefoniert, das müsste ich nicht tun, aber ich habe es gemacht vor der Nominierung. Ich habe ihm klar und deutlich gesagt, wie ich die Situation im Moment einschätze", sagte Löw am Montag auf dem Flug nach Baku. Für die Partie am Mittwoch gegen das von Berti Vogts trainierte Aserbaidschan hatte der Bundestrainer auf den Routinier verzichtet und dies damit begründet, dass der Stuttgarter Thomas Hitzlsperger derzeit die Nase vorne habe.

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"Für mich sorgt das nicht für Unruhe, weil Torsten Frings ganz klar weiß, wie ich die Situation einschätze", sagte Löw. Er habe dem Bremer Mittelfeldspieler deutlich gemacht, was er "die nächsten Wochen und Monate" von ihm sehen wolle. Das Thema Frings beschäftige ihn aktuell nicht weiter.

Der 79-malige Nationalspieler Frings, der bislang keine Rücktrittsgedanken geäußert hat, hatte seinen Frust auch zum Wochenbeginn noch nicht überwunden. "Ich bin enttäuscht, mehr noch: Ich bin regelrecht traurig", sagte der Mittelfeldspieler im "kicker" (Montag). Schon am Wochenende hatte der Kapitän des SV Werder Bremen betont, dass er sich nach wie vor zum Kader der Nationalmannschaft zugehörig fühle. Zugleich hatte er öffentlich den Umgang von Löw mit ihm beklagt. "Wenn man acht oder neun Jahre die Knochen für das Land hingehalten hat, kann man erwarten, dass man vernünftig miteinander umgeht", kritisierte Frings.

dpa

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