Mertesacker patzt und nimmt sich viel vor

Das Versprechen

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Streicheleinheiten vom Kollegen: Sebastian Mielitz tröstet "Fehlerteufel" Per Mertesacker

Hamburg (kni) · Andere wären kleinlaut in den Bus geschlichen, doch darauf verzichtete Per Mertesacker.

Der Werder-Profi, der den Hamburgern mit peinlichen Patzern gleich drei Treffer auf dem Silbertablett serviert hatte, kam aus der Kabine in der Hamburger Imtech-Arena schnurstracks auf die wartenden Journalisten zu und redete sich den Frust von der Seele. „Das war ein rabenschwarzer Tag“, meinte der Nationalspieler und nahm die ersten drei Tore ohne Widerrede auf seine Kappe. Eine Erklärung für seine Aussetzer hatte Mertesacker nicht, aber dafür gab er ein Versprechen ab: „Entscheidend ist, was man für Lehren daraus zieht und was man der Mannschaft zurückgeben kann. Und da habe ich in dieser Saison noch genug in der Hinterhand.“

Harte Kritik blieb Mertesacker erspart, die Kollegen zeigten eher Mitleid. Nur Sportchef Klaus Allofs haderte damit, „dass in dieser Saison auch erfahrene Spieler Fehler machen“. Doch „Merte“ kämpft dagegen an und verkündete: „Wir haben gezeigt, dass wir aufstehen können. Das werden wir jetzt tun.“

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