Der Gegener

Verneigung vor dem Prinzen

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Podolski

Köln - Es wird definitiv ein langes Wochenende für die Profis des 1. FC Köln. Und die Schuld daran trägt wieder mal Lukas Podolski (26). Denn mit dem Bundesligaspiel heute in Bremen ist die Arbeit längst noch nicht erledigt – gleich am Tag darauf treten die Rheinländer noch um 11 Uhr in aller Freundschaft beim FC Bergheim an.

Bergheim – das ist die Wahlheimat von Prinz „Poldi“, der dieser Tage stolz das Werbeplakat präsentiert hat, auf dem er und sein Bergheimer Kumpel Jasid abgebildet sind. „Am Sonntag treffe ich auf Freunde von früher, die heute in der ersten Kreisliga-Mannschaft spielen. Das wird ein ganz besonderes Spiel für mich. und hoffentlich für die ganze Region“, sagte der 93-fache Nationalspieler. Was macht man nicht alles für den Lokalmatador!

Gerade in diesen Tagen „Ich werde gucken, wohin der Weg geht“ wird wieder überdeutlich, dass Wohl und Wehe des Traditionsvereins eben überproportional von der Laune seines besten Fußballers abhängen. Fühlt sich Podolski wohl, geht es dem 1. FC Köln gut. Gerade in der aktuellen Spielzeit, die mit Podolskis Entmachtung als Kapitän so turbulent begann, haben beide Seiten zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit gefunden.

Dass der Club mit 16 Punkten in gesicherten Regionen steht, ist elementar mit Podolski in Verbindung zu bringen. „Niemand am Geißbockheim ist blind. Alle sehen, dass ,Poldi‘ ein ganz, ganz wichtiger Spieler ist“, sagt Trainer Stale Solbakken. Aber wie lange noch? Aktuell soll der FC Arsenal heiß auf Podolski (Vertrag bis 2013) sein. Und der ließ seine Zukunft offen, sagte in einem „Sky“-Interview: „Wenn Anfragen kommen, und die werden bestimmt kommen, muss man eine Entscheidung treffen – auch für sich allein. Ich werde mir meine Gedanken machen und gucken, wohin der Weg geht.“ n mb

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