Verletzter Schmidt kurz vor Vertragsverlängerung

Dominik Schmidt

Werder-Bremen · Nun ist es doch schlimmer: Wie sich gestern herausstellte, hat sich Werders Linksverteidiger Dominik Schmidt im Training am Mittwoch einen Muskelfaserriss im hinteren rechten Oberschenkel zugezogen und wird somit mehrere Wochen ausfallen.

Nach der ersten Diagnose am Mittwochabend hatte Schmidt noch einigermaßen erleichtert geklungen: „Es ist nichts gerissen. Da hatte ich Glück im Unglück.“ Werder-Doc Götz Dimanski stellte gestern bei einer eingehenden Untersuchung dann aber die schlimmere Verletzung fest. Für Schmidt, der sich „ziemlich sicher“ war, gegen Hoffenheim links hinten verteidigen zu dürfen, ist’s somit ein herber Rückschlag: „Natürlich ist das sehr ärgerlich – aber es ist eben, wie’s ist.“

Bei all dem Verletzungsfrust darf sich der 23-Jährige dennoch ein wenig freuen. Schmidt, der im Trainigslager in Belek einen guten Eindruck hinterließ und gegenüber Mikael Silvestre die Nase vorn hatte, winkt ein neuer Vertrag. Werder-Boss Klaus Allofs hat bereits angekündigt, die Entdeckung der Hinrunde weiter an Werder binden und den im Sommer auslaufenden Kontrakt verlängern zu wollen. „Ich denke, dass wir in den nächsten Tagen einen Termin für ein Gespräch finden“, sagte Schmidt – und kündigte an: „Es kann sein, dass wir dann ganz schnell auf einen Nenner kommen. Ich fühle mich in Bremen sehr wohl, und ich bin ja auch schon eine ganze Weile hier.“

Schmidt war 2006 vom SV Tasmania Gropiusstadt Berlin zu Werder gekommen, hatte bislang in der zweiten Mannschaft gespielt, ehe ihn Werder-Trainer Thomas Schaaf angesichts der Personalsorgen in der Hinrunde hochzog – und Schmidt diese Chance nutzte. Seine guten Leistungen und die Tatsache, dass sein Vertrag ausläuft, haben mittlerweile auch andere Clubs auf den Plan gerufen. „Ich habe zwei, drei Angebote aus der Bundesliga, aber ich habe immer gesagt, dass Werder mein erster Ansprechpartner ist. Deswegen will ich jetzt erst die Gespräche abwarten“, sagte Schmidt und beteuerte: „Mit anderen Clubs beschäftige ich mich noch gar nicht.“

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