„Wir müssen uns alle hinterfragen“

Verletzter Prödl will Aufklärung

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Sebastian Prödl - Es hat ihn schon wieder erwischt

Bremen - Es hat ihn schon wieder erwischt: Gerade erst von mehreren Frakturen im Gesicht genesen muss Sebastian Prödl erneut pausieren. Der Werder-Verteidiger hat sich in Dortmund einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen.

„Es ist bei einem Zwischenschritt bei einer Rettungsaktion passiert. Ich falle zwei bis drei Wochen aus“, teilte der Österreicher gestern Morgen mit und sprach von einer „beschissenen Situation für mich und den Verein, weil wir gerade nun wirklich nicht aus dem Vollen schöpfen können“. Und weil der 24-Jährige zu der Sorte Fußball-Profis gehört, die sich mit Symptomen nicht zufrieden gibt, fordert Prödl eine Aufklärung der Bremer Verletztenmisere und seiner eigenen Blessur.

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Nur von Pech zu sprechen, ist ihm nämlich zu einfach: „Wir müssen uns alle hinterfragen, wie es zu diesem Zustand kommt. Ich habe da meine Ansätze, aber es ist nicht meine Aufgabe, das zu erörtern.“ Das Thema Training und medizinische Abteilung umkurvte er damit, aber sich und seine Kollegen nahm er in die Pflicht: „Als erstes müssen wir Spieler uns Gedanken machen, ob wir Profitum leben und unseren Körper entsprechend pflegen. Und ich werde schauen, ob bei meinem Aufbautraining etwas schief gelaufen ist.“

Vielleicht lenkt ihn das auch von anderen Sorgen ab. „Ich muss aufpassen, mich nach diesem erneuten Rückschlag jetzt nicht hängen zu lassen“, meinte Prödl und machte sich direkt Mut: „Ich bin stark genug, um das mental zu verkraften.“ Genauso wie seine immer noch ungeklärte Zukunft bei Werder. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, die letzten Gespräche liegen schon etwas zurück, erklärte Prödl: „Mehr möchte ich dazu nicht sagen.“ · kni

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